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Gold & die Papierassets: Entscheidende Märkte vor dem Wendepunkt

27.01.2017  |  Gary E. Christenson
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Die vertikalen Linien sind im Abstand vom 92 Monaten bzw. ca. 7,7 Jahren eingezeichnet. Die rot eingekreisten Hochs wurden jeweils in der Nähe dieser Linien verzeichnet und es ist möglich, dass der US-Dollar aktuell erneut ein solches Zyklushoch erreicht hat. Wie zahlreiche andere Marktbeobachter dachte auch ich, dass das Hoch im März 2015 einen langfristigen Höchststand markierte, doch das war offensichtlich nicht der Fall. Vielleicht wurde dieser nun am 3. Januar 2017 erreicht. Bis zum 17. Januar ist der Index jedenfalls schon mehr als 3 Punkte gesunken.


Der S&P 500

Die Aktienkurse haben von den Zentralbanken, den niedrigen Zinskosten, der enormen Kreditausweitung und den günstig finanzierbaren Aktienrückkäufen starke Unterstützung erhalten. Die langfristigen Zyklen hatten auf die Bildung eines Tops Mitte 2015 hingedeutet, aber die kursunterstützenden Maßnahmen der Zentralbanken hatten bislang den größeren Einfluss.

Die Aktienkurse könnten schon bald abwärts drehen, doch es ist auch möglich, dass sich der Einbruch noch um einige Monate verzögert - eventuell bis Oktober 2017, wie Charles Nenner meint. Höchste Vorsicht ist geboten, wenn der Aktienindex S&P 500 die steigende schwarze Unterstützungslinie nach unten durchbricht.

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Steve Saville schreibt in einem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag:

"...basierend auf dem Durchschnittswert von vier Bewertungsindikatoren ist die Bewertung des S&P 500 heute genauso hoch wie beim Top des Aktienindex im Jahr 1929 und wird nur vom Top des Jahres 2000 übertroffen."

Der zeitliche Verlauf der Zyklen und die Bewertungsmaßstäbe der Kurse geben das gleiche Signal: Dieser Markt ist zu hoch gestiegen und wäre nun bereit für einen Rückgang.

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Gold

Der Goldkurs hat im Dezember 2015 einen Boden gebildet - es sei denn, Sie glauben, dass Deflation oder ein "Schwarzer Schwan" in naher Zukunft alle Märkte einbrechen lassen wird. Der folgende Chart ist ein starkes Indiz dafür, dass der Tiefststand am Goldmarkt vor mehr als einem Jahr verzeichnet wurde. Auch das Verhältnis von Gold zur Gesamthöhe der Schulden, zum S&P 500, zum Dow Jones und zur Geldmenge M2 legt die Schlussfolgerung nahe, dass der Boden des Goldkurses schon hinter uns liegt. Was noch wichtiger ist: Diese Verhältnisse weisen darauf hin, dass das gelbe Metall künftig deutlich zulegen sollte.


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