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Treibhausklima für die Gold- und Silber-Setzlinge

01.07.2017  |  Prof. Dr. Hans J. Bocker
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17) Nordkorea mit seinen Nuklear-Drohungen und neuerdings angeblich dem Bau von Weitstreckenraketen. Die Verlegung eines US-Flugzeugträgers in diese Region war kein Zufall.

18) Zusammengehen der beiden Irlands zu einem neuen Staat. Mit unbekannten Allianzen.

19) Rückkehr von Schottland in den Fesselungszwang von 27 nicht gewählten EU-Kommissaren oder Trennung von London.

20) Permanente Überforderung der EU-Bevölkerung durch überzogene Umvolkung (wie es die Gegner nennen) und deren extremen Kosten.

21)
In Norwegen, besonders in Oslo, tummeln sich Soldaten Allahs (Asylanten) und "Soldaten Odins" (junge Norweger). Beide sind bestens organisiert, uniformiert und trainieren auf den Straßen. Die norwegische Polizei hat alle Hände voll zu tun, beide auseinander zu halten. Gibt es Nachahmer anderswo? Schweden kippte asyltechnisch um 180 Grad und erließ die bisher schärfsten Einwanderungsgesetze weltweit (oder zumindest im EU-Raum). Trump stoppte arabische bzw. muslimische Flüchtlinge. Wie auch die Mitnahme elektronischer Geräte. Er möchte keine Schwierigkeiten wegen "terroristischer Gefahren".

22) Die Nachwirkungen der Präsidentenwahl in den USA, wobei grundsätzlich "das Volk, der Mittelstand" (Trump) gegen die "Eliten plus Hochfinanz, Wall Street, und Medien" (Clinton) standen. Die Nation ist und bleibt vorerst tief gespalten. Es brodelt unter der konfliktträchtigen Oberfläche. Ein Krieg könnte das Land aber wieder einen.

23) Schwere Krisen in Ländern wie Argentinien und insbesondere in Venezuela (Hungergrenze erreicht), wie auch in anderen Regionen. Hohe Zahlungsausfälle drohen den ausländischen Kreditgebern hier.

24) Trump möchte seinem Wahlvolk große Steuergeschenke machen und landesweit arbeitsplatzschaffende Investitionen anbieten. Kaputte Infrastruktur, massive Rüstung, wie auch soziale Ausgaben aber verlangen dreistellige Milliarden-Summen, die nur über Steuererhöhungen zu realisieren sind, denn neue Schulden sind wegen der erreichten Obergrenzen kaum noch durchsetzbar. Der bloße Versuch, eine Lösung für diese Unmöglichkeit zu finden, dürfte im Wind der Empörungen enttäuschter Wähler schon bald viele politische Dächer abdecken.

25) Die Unzufriedenheit in der EU wächst. Für Deutschland ist der Euro wegen der starken Wirtschaft viel zu schwach. Für viele andere EU-Mitglieder ist er wegen ihrer schwachen Volkswirtschaften viel zu stark. Dies ist ein eingebauter Molotow-Cocktail, dessen Lunte schon glimmt. Außerdem hat Deutschland seine Rolle als unerschöpflicher Zahlmeister der EU bald ausgespielt, daher drohen am Ende Italxit, Spainxit, Nexit, Hungxit, Fraxit und Portuxit.

Steigen diese Länder aus, haftet Deutschland mit mindestens 850 Milliarden Euro. Sogar das schwedische Parlament stimmte für einen Schwexit im wirtschaftlichem Notfalle zu. Die Zentrifugalkräfte weg von den Fesselungsketten des EU-Riesenrades und zurück zu gesunden Nationalstaaten wirken immer stärker. Wann reißt der seidene Faden?

26) Trump meint, dass die Briten im Moment versuchten, den Großteil ihrer Fremdherrschaft mit einer einsichtigen und entschlossenen Premierministerin abzuschütteln und er würde ein Gleiches für sein Land tun. Mit einer derartigen Formulierung gratulierte er der neuen britischen Premierminister May zum Brexit. Der erste Dominostein in der künftigen Neuordnung der EU, in der Form des Brexit, sei gefallen, ließ Trump vernehmen. Es wird nicht der letzte sein.

Wollten die Briten zurück in die EU - und ein Gleiches gilt für Schottland nach dessen möglichem Beitritt - müssten die neu Beitretenden insgesamt rund 20.000 Verordnungen, Gesetze, Richtlinien, Verfahren und andere bürokratische Vorschriften, Prozeduren und Anweisungen Brüssels einführen bzw. ihre eigenen Regelungen entsprechend ändern. Viele sehen hierin, einmal ganz abgesehen von der Aufgabe des Unabhängigkeitsgefühls, einen echten Bremsklotz und auch einen Grund für die Unzufriedenheit und "Brüssel-Müdigkeit" der meisten "Noch-Mitglieder".

Ein kleines Beispiel: Ein rund 500 Seiten langes (plus Fußnoten) für alle bindendes Dokument wurde in 20 Sprachen übersetzt, einige 1.000 Kopien nach dem 4. Entwurf gedruckt und verteilt. Sein Titel "Strenge Vorschriften und Regeln über die Einfuhr geschälter und ungeschälter Haselnüsse aus der Türkei". Hoch leben die unermüdlichen Übersetzungsbüros und die vielsprachigen Druckereien und fleißigen Buchbinder, so ganz billig kommt also das Brüsseler Monstrum den EU-Steuerzahler nicht.

Seine Mitarbeiter gedeihen steuerfrei bei voller Kostendeckung der Lebenshaltung, Transport, Gesundheit, Wohnung, plus Spesen, die einen Geschäftsmann erblassen lassen würden, und mit voller Pension (angeblich bis zum Siebenfachen des Bezugs deutscher Spitzenbeamter) oft schon nach wenigen Jahren, die nach Meinung der Kritiker ein üppiges Schmarotzerdasein führen. So wundern sich nur wenige Briten über ihren Brexit-Entschluss, der auch von Kostenerwägungen mitgetragen wurde.

27) Turmbau zu Babel nahe am wohlverdienten Einsturz - Besonders Italien ist hochgradig gefährdet. Sein mehr als wackeliger "Bond-Turmbau zu Babel" hat mittlerweile eine Höhe von über 2.100 Milliarden Euro! Mamma mia! Und sie wachsen rasch weiter. Presto, presto! Hier wartet ein großes Unglück darauf, sich zu materialisieren, denn im Ernstfall könnte nicht mal die Kombination von FED, EZB, Schäuble, Peking, IWF, Weihnachtsmann, Frau Holle, Schneewittchen und Knecht Ruprecht gemeinsam eine solche Summe stemmen.

28) Brüssels staatliche Planwirtschaft steigt zu immer neuen Bestformen auf. Wichtige Entscheidungen werden durch die 27 nicht erwählten Kommissare getroffen und dann durch das Straßburger-Parlament abgesegnet. Hier finden sich immer neue Themen von weltpolitischer Bedeutung, wie Krümmung von Salatgurken, Verbot von 100-Watt-Glühbirnen, Abstände von Stacheldrahtzacken, sowie Verbote von Staubsaugern mit kräftigen Elektromotoren. Wenn sich die Eingriffe des Staates ins wirtschaftliche Geschehen verstärken, treten - wie jeder Mittelständler bestätigen kann - die Basisfehler der staatlichen Planwirtschaft mitsamt ihrer Formularschwemme und Kontrollwut zutage.

29) Mitunter richten sich sogar neue Vorschriften gegen Mitglieder der eigenen Gilde. Beispiel: Rot-Grün droht den Sparkassenverbänden NRWs mit gesetzlicher Regelung der Vorstandsbezüge. Aus einer typischen Mischung von Neid und Regulierungswut heraus droht den Chefs der Sparkassen eine Gehaltsdeckelung. Ihre Bezüge und Renten wären zu hoch und der NRW-Finanzminister ärgert sich nun mal über die Vorstandsgehälter. Man fordert schnelle Nachbesserung. Der Staat entscheidet in Deutschland bereits über die Bezüge von Vorständen - wahrhaftig echter Sozialismus. Verdient zufällig jemand mehr als der Minister, muss rücksichtslos durchgegriffen werden.


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