Suche
 
Folgen Sie uns auf:

Die nächste Kaufgelegenheit bei Goldminen rückt näher - aber Vorsicht beim DAX und bei Silber

25.03.2017  |  Claus Vogt
Setzen Sie jetzt auf fallende Aktienkurse

Auch wenn es Ihnen so scheint, als wenn es an den Aktienmärkten ewig aufwärts gehen würde, sage ich Ihnen, die Aktienmärkte befinden sich in einer sehr brenzligen Lage: Sie sind erstens drastisch überbewertet, zweitens sind Anleger aufgrund schillernder Erwartungen an den Wunderheiler Donald Trump zurzeit so euphorisch wie zuletzt vor 30 Jahren, im Börsencrash-Jahr 1987. Drittens sind die Anleihen- und Hypothekenzinsen in den vergangenen Monaten vor allem in den USA deutlich gestiegen, und viertens schließlich hat die Fed vorige Woche zum nunmehr dritten Mal in diesem Zyklus die Leitzinsen erhöht. Diese 4 Punkte allein würden schon für einen gewaltigen Kursrutsch ausreichen.


Das ist das Holz, aus dem Aktienbaissen geschnitzt sind

Doch das ist noch nicht alles. Inzwischen kommen auch von der US-Wirtschaft deutliche Schwächezeichen. Deshalb musste die Federal Reserve Bank of Atlanta ihre Prognose des US-Wirtschaftswachstums des ersten Quartals 2017 von 2,5% per Ende Februar in schneller Folge auf nur noch 0,9% senken. Der von vielen beschworene Trump-Wirtschaftsboom, der ausschließlich auf Hoffnungen basierte, scheint sich in Luft aufzulösen.

Vor dem Hintergrund dieser für die Aktienmärkte höchst riskanten Entwicklung haben jetzt auch wichtige kurzfristige Indikatoren Verkaufssignale gegeben. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es an Aktienmärkten jetzt zu einem Kursrutsch kommt. Und da mein Risikoindikator im Lauf der letzten Wochen Höchststände erreicht hat, während der Liquiditätsindikator auf einen Tiefststand gefallen ist, wird sich diese Korrektur wahrscheinlich als die erste Abwärtswelle einer neuen Aktienbaisse erweisen.

Jetzt ist der Zeitpunkt für Sie gekommen, um auf fallende Kurse zu setzen. Details dazu sowie konkrete Kaufempfehlungen erhalten Sie in der am Dienstag erscheinenden April-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren.


44% Plus sind möglich - Große Kaufgelegenheit bei Goldminenaktien steht für Sie bevor

Der Goldpreis und die Goldminenaktien sind in den vergangenen zwei Wochen gestiegen. Wie meine Leser bereits wissen, deuten meine Analysen darauf hin, dass dieser kurzfristige Kursanstieg jetzt vorüber ist und eine Korrektur begonnen hat. Eine Korrektur wäre zum jetzigen Zeitpunkt sehr zu begrüßen, weil sie dafür sorgen würde, dass die mittelfristig orientierten Indikatoren wieder auf Kaufniveaus sinken. Genau das war vor zwei Wochen nämlich nicht der Fall, weshalb ich der jüngsten Aufwärtswelle gegenüber skeptisch geblieben bin.

Das würde sich im Lauf der Korrektur, die sich gerade angekündigt hat, jedoch sehr schnell ändern. Denn langfristig könnten die Rahmenbedingungen für Gold und Goldminenaktien kaum bullisher sein, als sie es derzeit sind. Deshalb rate ich Ihnen, beherzt zuzugreifen, sobald die mittelfristig orientierten Indikatoren wieder grünes Licht geben und die nächste große Aufwärtsbewegung der Goldminenaktien ankündigen. Die Kurse sollten in dieser Bewegung nämlich über ihre Hochs des Jahres 2015 steigen. Bezogen auf den Gold Bugs Index entspricht das vom heutigen Kurs aus gerechnet einem Kursgewinn von mehr als 44%. Auf Gewinne dieser Größenordnung müssen Sie beim DAX oder S&P 500 lange warten.


Die Profis erwarten einen weiteren Kursrückgang bei Silber

Während ich bei Gold lediglich eine harmlose Korrektur erwarte, zeigt sich bei Silber ein auffälliges Warnsignal: Die von den kommerziellen Terminmarktteilnehmern (Hedger) zu Absicherungszwecken gehaltenen Short-Kontrakte haben Ende Februar mit minus 108.010 Kontrakten fast ein Rekordniveau erreicht, wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, und wurden seither nur unwesentlich reduziert. Diese bestens informierte Anlegergruppe geht also von einem fallenden Silberpreis aus.


Silberpreis pro Unze in $ und Short-Position der Hedger, 2007 bis 2017

Open in new window
Die mit minus 97.999 Kontrakten sehr hohe Short-Position der Hedger deutet auf einen weiteren Kursrückgang des Silberpreises hin.
Quelle: sentimentrader.com


Mit 108.010 Kontrakten wurde am 28. Februar fast der Rekord von 109.121 Kontrakten erreicht, der am 2. August vorigen Jahres aufgestellt wurde. Damals notierte Silber bei 20,62 $ und befand sich in der Frühphase einer Abwärtswelle, die fast sechs Monate dauern sollte. Seien Sie also weiterhin vorsichtig bei Silber. Ich habe meinen Lesern zum Verkauf Ihrer Silberpositionen geraten. Konzentrieren Sie sich im Moment lieber auf Gold und Goldminenaktien.

Denn in diesem Sektor werden die oben erwähnten mittelfristig orientierten Indikatoren wahrscheinlich bald grünes Licht für neue Käufe von Goldminenaktien geben. Konkrete Empfehlungen erhalten Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren. Ordern Sie noch heute - 30 Tage kostenlos.


© Claus Vogt
www.krisensicherinvestieren.com


Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihr Vermögen in diesen Zeiten bewahren und vermehren, dann lesen Sie unseren Börsenbrief Krisensicher Investieren mit Claus Vogt und Roland Leuschel - kritisch, unabhängig und konträr. Testen Sie jetzt unseren Börsenbrief Krisensicher Investieren 30 Tage lang kostenlos.



Bewerten 
A A A
PDF Versenden Drucken

Für den Inhalt des Beitrages ist allein der Autor verantwortlich bzw. die aufgeführte Quelle. Bild- oder Filmrechte liegen beim Autor/Quelle bzw. bei der vom ihm benannten Quelle. Bei Übersetzungen können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der vertretene Standpunkt eines Autors spiegelt generell nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers wieder. Mittels der Veröffentlichung will dieser lediglich ein pluralistisches Meinungsbild darstellen. Direkte oder indirekte Aussagen in einem Beitrag stellen keinerlei Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Wertpapieren dar. Wir wehren uns gegen jede Form von Hass, Diskriminierung und Verletzung der Menschenwürde. Beachten Sie bitte auch unsere AGB/Disclaimer!




Alle Angaben ohne Gewähr! Copyright © by GoldSeiten.de 1999-2022.
Die Reproduktion, Modifikation oder Verwendung der Inhalte ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt!

"Wir weisen Sie ausdrücklich auf unser virtuelles Hausrecht hin!"