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Die epochale Verschuldungslawine rollt unaufhaltsam auf das Publikum zu!

03.05.2017  |  Uwe Bergold
Trotz der vordergründig restriktiven Geldpolitik der USA (Leitzinsanhebung auf 1 Prozent), wächst die Geldbasis, aufgrund von QE der restlichen Zentralbanken, weltweit um über 200 Milliarden USD pro Monat immer weiter. Nicht einmal während der großen Rezession, nach der Lehman-Pleite, wuchs die Geldmenge so stark wie aktuell! Auch die Geldbasis der FED beginnt, nach einer Konsolidierung von 2014 bis 2016, seit Jahresanfang - trotz der Zinsanhebung - wieder zu steigen (siehe hierzu bitte roten Pfeil in Abb. 1). Wie stark wird das Gelddrucken der Zentralbanken wohl erst werden, wenn die nächste Rezession droht?

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Abb. 1: US-Geldbasis M0 (Bargeld + Geschäftsbankreserven bei der FED) von 01/1918 bis 03/2017
Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis


Warum sind wir so pessimistisch über den Ausgang dieser Geldpolitik?

Weil die Geschichtsbücher voll sind mit Beispielen von auf Pump erkauften Aufschwüngen. Es wird durch immer neues Gelddrucken, also immer mehr Schulden, aufgrund historisch einmalig niedriger Zinsen, nur Zeit gewonnen. Leute kaufen sich Immobilien, die sie sich eigentlich nicht leisten könnten. Leute kaufen sich Autos, die sie sich eigentlich nicht leisten könnten. Leute kaufen neue Möbel, die sie sich eigentlich nicht leisten könnten und Leute machen sogar Urlaub, den sie sich eigentlich, bei einem normalen freien Zins, nicht leisten könnten.

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Abb. 2: US-Gesamtverschuldung prozentual zum US-BIP von 01/1916 bis 09/2016
Quelle: Fed Z. 1 Report BEA


Die globale Gesamtverschuldung hat, aufgrund der fehlenden Golddeckung der Papierwährungen, ein epochales Niveau erreicht wie noch nie zuvor in der Geschichte (siehe hierzu bitte US-Gesamtverschuldung in Abb. 2). Solche Verschuldungskrisen endeten immer auf die gleiche Weise, durch inflationäre Enteignung der jeweiligen Bevölkerung. Als Begleiterscheinung dieser ökonomischen Entwicklung kam es ausnahmslos in der Geschichte immer zu massiven geopolitischen Spannungen und den dementsprechenden Entladungen.

Der Goldpreis eskomptiert diese inflationäre Entwicklung nur und wird als Inflationsseismograph dementsprechend weiter steigen! Die Goldaktien bieten hierauf einen positiven Hebel, welcher von 2011 bis 2015 (zyklische Korrektur) sich negativ entfaltete.


Superreiche akkumulieren aktuell aggressiv Gold und Goldaktien

Am 18.04.17 erschien auf ZeroHedge ein Artikel mit der Überschrift: Asia's Richest Man Is "Aggressively Adding Direct Exposure To Gold" (ZeroHedge).

Darin war unter anderem auch zu lesen: "… some of the biggest billionaire investors on the planet are actively seeking out precious metals like gold as wealth protection insurance amid the uncertainty of the current geopolitical climate. In a recent interview with SGT Report, Adnani explains that several super wealthy individuals with whom he works very closely, including mainland China’s biggest billionaire investor and the richest man in all of Asia Li Ka-shing, have a renewed and urgent interest in diversifying their assets into both, gold mining firms and the physical asset itself ..."


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