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Kräftige Erholung bei den Edelmetallen!

26.10.2006  |  Steffen Paulick
Die Volatilität bei den Edelmetallen im Wochenverlauf ist wirklich erstaunlich und macht es den Tradern wirklich nicht leicht. So ging es den letzten Tagen zwischen 575 US$ und 595 US$ pro Feinunze hin und her. Gestern konnte das gelbe Metall nach zögerlichem Handelsbeginn in Europa doch noch kräftig zulegen. Nach der Eröffnung der New Yorker Futuresbörse Comex sorgten Kaufprogramme von großen institutionellen Interessen für eine dynamische Aufwärtsbewegung. Das Tageshoch mit 593 war schließlich wie gewohnt im Zeitfenster zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr MEZ erreicht. Kleinere Gewinnmitnahmen ließen die Feinunze im Anschluss etwas abbröckeln. Zum Handelsschluss notierte das Gold schließlich bei 588 US$. Die Hauptargumente für die positive Performance waren der wieder steigende Ölpreis sowie der freundliche Kursverlauf des Euros. Zudem konnten die Goldminenwerte weiter zulegen. Der wichtigste Minenindex HUI legte knapp 3% zu und ist gewissermaßen ein Vorläufer für weiter steigende Goldkurse. Der Goldpreis gegen Euro legte ebenfalls deutlich zu. Der Kilobarren verteuert sich um über 170 Euro auf aktuell 15.405 Euro. Wir haben uns bei durchschnittlich 576 US$ pro Feinunze in den Markt eingekauft. Zur Gewinnsicherung platzieren wir einen Stoppkurs bei 584 US$. Unsere Silberposition sichern wir bei 11,49 US$ pro Feinunze ab. Den Euro bleiben wir long ohne Stoppabsicherung.

Die US- Notenbank hat gestern erwartungsgemäß die Leitzinsen unverändert gelassen. Ein Mitglied, Jeffrey M. Lacker, stimmte wie schon bei den letzten beiden Treffen für eine weitere Anhebung um 25 Basispunkte. In der anschließenden Pressekonferenz wurde zwar vor lauernden Inflationsgefahren gewarnt, die Abschwächung der Konjunktur sowie Sorgen über die Abkühlung des Immobilienmarkts hätten jedoch keine Zinsanhebung gerechtfertigt. In Deutschland zog das ifo-Geschäftsklima im Oktober um 0,4 auf 105,3 Punkte an. Damit wurde der seit Juli anhaltende Trend gestoppt.

Die Preise von Rohstoffen werden weiter steigen, weil die Nachfrage das Angebot noch lange übersteigen wird, glaubt Folker Hellmeyer. Bei Edelmetallen sieht der Chefanalyst der Bremer Landesbank auch noch eine politische Motivation, die für ein Investment spricht: Die Instabilität des Finanzsystems. Dies gab er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zum Besten. Das ganze Interview lesen Sie hier: www.sueddeutsche.de

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Handelstag
Das Handelsteam von pro aurum


© Steffen Paulick


Erleben Sie den Autor Steffen Paulick live auf der:
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