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Wie kann eine Silbermünze in Mexiko in Umlauf gebracht werden

05.08.2004  |  Reinhard Deutsch
- Seite 3 -
Wir haben eine beträchtliche Geldinflation in Mexiko. In den vergangenen 8 Jahren von Dezember 1995 bis Dezember 2003 hat sich die Geldmenge M1 nach den Zahlen der Bank von Mexiko verfünffacht. Dies ist in erster Linie auf den Zustrom von Dollar aus den USA zurückzuführen. Was immer der Grund sein möge, ein Anstieg von M1 könnte vermieden werden, wenn nur die Silbermünzen in ihrem gesetzlichen Wert heraufgesetzt würden. Wenn die Münzen im Wert steigen, könnte die Menge des an zusätzlich in Umlauf gebrachten fiat money einfach reduziert werden, um dem Silbergeld zu entsprechen. Wenn wir schon eine wachsende Geldmenge M1 brauchen, warum nicht den größten Teil davon in Form von "Libertad" Münzen mit vollem Wert als gesetzliches Zahlungsmittel. Der Binnenmarkt für Libertad Münzen könnte in die Hunderte von Millionen Unzen gehen.

Wie würde die Zentralbank merken, dass der Markt gesättigt ist? Ein klares Signal wäre z.B. wenn das Publikum anfängt Silbermünzen zur Bank zu bringen, als Einzahlung oder für Überweisungen. Wenn die Banken berichten, dass sie genügend Silbermünzen zur Verfügung haben für die laufenden Geschäfte, wäre der Markt gesättigt.

Mir scheint es wichtig, dass klar verstanden wird, dass Ersparnisse, diese unerlässliche Quelle für Wohlstand, keine Zinsen brauchen, um die Leute zum Sparen zu bringen. Die Leute sparen dann, wenn das, was sie sparen, es wert ist, gespart zu werden, wobei manche durch ihre natürliche Veranlagung mehr sparen als andere.

Dass Sparen durch einen entsprechenden Zinsertrag belohnt werden müsse, ist ein gefährlicher Irrglaube. Ersparnisse sind ihre eigene Belohnung, das Wissen, dass man eine Sicherheit für die Zukunft hat, ist eine große Belohnung. Es braucht keine zusätzliche Belohnung, wenn es ein richtiges Wertaufbewahrungsmittel ist.

Mexiko ist ein Land, das Ersparnisse braucht, aber der Peso taugt dafür nicht. Wir benutzen anderes Geld, z.B. den US Dollar für Ersparnisse oder wir verlangen hohe Zinszahlungen für kurzfristige Einlagen oder gar für Sichteinlagen. Ein solcher Wunsch lässt sich realistischer Weise nicht befriedigen. Kein stabiles oder seriöses Finanzsystem kann hohe Zinsen auf kurzfristige oder Sichteinlagen gewähren. Der Zusammenbruch wäre vorprogrammiert. Indem es Silber als Rohstoff exportiert, schadet sich Mexiko selbst. Mexiko hätte es in der Hand, für sich das beste Geld der Welt zu erzeugen, das parallel zu seinem fiat money zirkulieren kann. Aber das hat es noch nicht getan. Wir berauben uns selbst der Möglichkeit, realen Reichtum in der Form unseres Geldes zu besitzen, einen Reichtum der wächst, wenn die Silberpreise in der Welt steigen.

Unser fiat money kann weiter umlaufen wie bisher, vielleicht ein wenig eingeschränkt durch die Attraktivität des Silbers, das daneben zirkuliert. Möglicherweise wird alles fiat money auf der Welt einmal wertlos. Die "Libertad" Unze aus Silber ohne Nennwert wird in künftigen Jahrhunderten noch existieren, wenn unsere turbulenten Zeiten längst schon als Chronik in Bibliotheken verstauben.

Eine Sache kann man allerdings nicht mit der monetisierten Silber "Libertad" Münze machen, nämlich Kreditverträge in "Libertad" Münzen vereinbaren. Schuldner würden praktisch Silber shorten, wenn sie Kreditverträge in „Libertad“ Münzen akzeptieren, während Gläubiger long gingen. Das voraussehbare Ergebnis wäre, dass die Schuldner "Libertad" Münzen nicht zurückzahlen könnten. Die Gläubiger würden feststellen, dass sie die Rückzahlung nicht durchsetzen können. Deshalb muss der mexikanische fiat Peso weiterhin der Vertragsgegenstand sein.

Allenfalls zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt, der jetzt noch nicht am Zeithorizont erkennbar ist, könnte es möglich sein, an einen voll konvertiblen mexikanischen Peso mit einem festen Kurs zu denken. In Anbetracht unserer Erfahrung mit menschlichen Schwächen, könnte ein Versuch mit voller Konvertibilität zu einem festen Kurs sich als Katastrophe erweisen.

Unsere Welt ist auf Kreditausweitung und Kreditbeziehungen aufgebaut. Wir können das nicht ändern, ohne die Welt zu verändern. Aus praktischen Erwägungen heraus dürfte der Silber "Libertad" für sehr lange Zeit ein Vehikel für persönliches Sparen sein, vielleicht auch noch auf der Unternehmensebene, sowie für tagtägliche Zahlungen.

Banksysteme auf der ganzen Welt sind allergisch gegen richtiges Geld. Wenn sie gezwungen wären, richtiges Geld bei der Vereinbarung von Darlehen zu benutzen, würden sie zusammenbrechen und mit ihnen unsere Industriegesellschaft. Es ist für sie überlebenswichtig, kurz zu borgen und lang zu leihen, sowie die ausstehenden Darlehen ständig auszuweiten. In ihrem aktuellen Zustand können sie nicht gerettet werden.

Lassen wir daher das aktuelle fiat money Spiel weiterlaufen. Kreditvereinbarungen werden weiterhin in Peso nicht in "Libertad" Unzen abgeschlossen, abgesehen von den Unvorsichtigen, die es anders wagen. Persönliche Ersparnisse in "Libertad" Unzen wären sicher und könnten von ihrem Besitzer nach seiner Entscheidung eingesetzt werden für was auch immer er gerade für wichtig genug hält, um seine Ersparnisse zu mobilisieren. Sei es für normale Einkäufe, für Notfälle oder Investitionen in Kapitalgüter. Ein anderer Einwand, der vorgetragen wurde gegen den Vorschlag, Silber parallel zu fiat money zirkulieren zu lassen lautet: "Das Silber würde gehortet." Natürlich wird es gehortet. Das ist ja nur ein anderer Name für Sparen. Wer nicht wünscht, dass die Menschen ihre eigenen Ersparnisse unter ihrer eigenen Verwahrung haben, sind natürlich die Banken. Die wollen Einlagen haben. Sie möchten nicht, dass die Menschen ihre Ersparnisse in Form von Silbermünzen halten. Sie wollen, dass die Menschen ihre Ersparnisse zur Bank tragen, um die Ersparnisse ausleihen zu können, um mit den berechneten Zinsen, Geld für sich selbst zu verdienen. Sie sind gegen jede Alternative für die Menschen im Hinblick auf Ersparnisse.

Der Scharm der Hybridmünze besteht darin, dass das Horten bzw. Sparen mit einer Münze erfolgt, die zu einem bekannten gesetzlichen Wert eingesetzt werden kann. Dieses Sparen ist keine Spekulation. Wie ich schon sagte, wollen die Menschen im Allgemeinen mit dem Wert ihres Einkommens oder ihrer Unternehmensgewinne nicht spekulieren. Silber oder Gold als Rohstoff zu horten ist eine gute Spekulation wie ich denke. Aber nur Wenige wollen auf diese Weise spekulieren. Wenn die Silbermünze dagegen Geld ist und jederzeit damit bezahlt werden kann, z. B. für einen Notfall oder irgendeinen anderen Grund, dann bekommt das Sparen mit "Libertad" Unzen einen ganz anderen Charakter. Wenn eine Münze gehortet wird, bedeutet das nicht, dass sie außerhalb der Geldzirkulation ist. Sie ist selbstverständlich im Umlauf. Der Eigentümer weiß zu jedem Zeitpunkt, wie viel Münzen er besitzt sowie ihren exakten Wert als gesetzliches Zahlungsmittel. Seine Münzen werden ausgegeben, wann immer er sich dafür entscheidet.

Es gibt eine Grenze für die Gesamtsumme, die eine Gesellschaft zu horten oder zu sparen wünscht. Manche Menschen sparen mehr als andere. Wenn die Menschen in Mexiko entscheiden, dass sie ausreichend "Libertad" für ihre Bedürfnisse gespart haben, werden sie anfangen, zusätzliche "Libertad" Münzen, die in ihren Besitz gelangen, auszugeben zusammen mit Banknoten.

An diesem Punkt werden die Banken feststellen, dass die Silbermünzen genau so schnell zu ihnen zurückkehren, wie sie ausgezahlt werden. In diesem Moment kann die Zentralbank das Prägen weiterer "Libertad" Münzen einstellen, bis die Nachfrage wieder steigt. Dieser Moment, da bin ich mir ziemlich sicher, wird erst Jahrzehnte nach dem Beginn der Prägung von "Libertad" Unzen kommen.

Wie würde die Einführung von Silber in den Kreislauf das Banksystem berühren? Diese Frage sollte tiefer analysiert werden. Ich will hier nur kurz darauf hinweisen, dass es sich dabei nicht um ein Silberproblem handelt. Es handelt sich eher um ein Bankproblem, das möglicherweise mit der Flucht aus dem Peso in andere Währungen zusammenhängt. Auf den ersten Blick gibt es zwei Wege diese Flucht einzudämmen.
Der erste wäre, dass die Zentralbank die Silbermenge bestimmt, die gemünzt werden soll. Es handelt sich hier ja nicht um einen Plan zur freien Prägung von Silber. Der zweite Weg wäre, über den Zinssatz den Sparer davon abzubringen, in Silber zu sparen.

Würde die Monetisierung der "Libertad" Unze inflatorisch wirken? Diese Frage hat gegenwärtig und auch für die vorhersehbare Zukunft keine Bedeutung. Mexiko hat ein fiat money Peso System, das vom Dollar abgeleitet ist. Wir importieren die amerikanische Geldinflation, ob wir mögen oder nicht. Wir können es nicht vermeiden, weil unsere Zentralbank Geldinflation produziert, indem sie zusätzliche Dollar für ihre Reserven kauft. Unser Banksystem funktioniert wie alle anderen rund um die Welt, indem sie kurzfristige Gelder langfristig verleiht, was immer die Erzeugung von zusätzlichem Geld erfordert, um liquide zu bleiben.

Ich denke jedoch, dass durch die Geldeigenschaft der Silberunze die Prägung von Silber nicht zu Preissteigerungen beiträgt, einfach weil die Leute die meisten Münzen, die sie in die Hand bekommen, sparen werden. Wie schon gesagt, erst, wenn der Sparimpuls befriedigt ist – etwas das sicher eine Weile dauert - erst dann werden wir die Münzen im täglichen Handel sehen. Bis dahin würden wir jedoch keinen zusätzlichen Inflationsdruck spüren, außer dem ohnehin vorhandenen, denn wir leben in einem Geldsystem, das inhärent inflationär ist. Wenn das Bedürfnis der Mexikaner nach Silber befriedigt ist, wird der nächste Punkt interessant.

Der ungedeckte mexikanische Peso hat, anders als der Dollar, keinen internationalen Pass. Er kann nicht verreisen. Die erzeugten ungedeckten Peso üben ihre inflatorische Wirkung in Mexiko aus und wandern nicht ins Ausland wie die Dollar. Die Silberunze kann den internationalen Pass erwerben. Die Ausgabe zusätzlicher Silbermünzen könnte erneut, so wie vor 100 Jahren Zahlungsmittel für Käufe im Ausland sein.

Der monetäre Gebrauch der "Libertad" Münze muss nicht auf Mexiko beschränkt bleiben. Wenn die Bank von Mexiko in Zukunft die Überbewertung der Silbermünze allmählich zurückführt, bis auf einen Preis knapp über den Preis von Silberbarren, kann Mexiko auch Zahlung in Silber anbieten, um einen Teil seiner Importe zu bezahlen. Das liegt zwar noch in weiter Ferne, aber im Prinzip denke ich nicht, dass eine Bezahlung in monetärem Silber auf internationale Ablehnung stoßen würde.

Dies wurde vor 100 Jahren künstlich zum Problem gemacht und diente dazu, Mexiko und Lateinamerika dazu zu bringen, ebenfalls Silber zu demonetisierung und zu Gold überzugehen, zusammen mit London und New York, was ein großer Nachteil für ganz Lateinamerika war.

Die Sparer in Mexiko sind derzeit Opfer des gleichen Tricks, der auch um die ganze Welt wirksam ist. Wenn die Zentralbank ihres Landes zu viele Dollar in Reserve hält, inflationiert sie ihren Peso und die Preise steigen in ihrem Land. Ihre Industrie wird durch die Preise der ausländischen Konkurrenz verdrängt. Die Ersparnisse werden womöglich entwertet. Wenn die Zentralbank keine zusätzlichen Dollarreserven kauft, steigt ihre Wirkung, wenn die Dollar auf dem Binnenmarkt verkauft werden und die Exportmärkte gehen verloren. Ihre Ersparnisse müssen evtl. entwertet werden.

Silbermünzen stellen realen Reichtum in der Hand des Besitzers dar. Silbermünzen sind immun gegen die Fragen von Reserven, guter oder schlechter Politik, intelligentem oder unfähigem Management. Es ist eine Alternative zu dem tückischen Dollarreserve-System, das wir jetzt haben.

Das umlaufende Silber hat noch weitere Effekte, die eine theoretische Analyse verdienen und die ich hier nur kurz andeuten will. Mexiko bemüht sich, wie viele andere Länder auch, Unternehmen anzusiedeln, um Arbeitsplätze entstehen zu lassen. Um eine bestimmte Größe zu erreichen, mussten sie Dollar borgen. Um Dollarkredite zu erhalten, mussten sie nachweisen, dass sie in der Lage sind, Einkommen in Dollar zu erzielen, weshalb sie sich natürlicher Weise wiederum auf Exportmärkte und nicht auf Inlandsmärkte konzentrieren.

Wenn das Publikum über eine bedeutende Menge Silber verfügt, könnte es für mexikanische Betriebe attraktiver werden, als es jetzt der Fall ist, dieses Publikum mit Produkten zu versorgen, die in Mexiko hergestellt wurden. Warum sollte man nach Dollarerträgen streben, wenn der Silber "Libertad" die bessere Währung ist? Größere Mengen Silber in der Hand des Publikums würden den Binnenmarkt stärken. Im Falle eines Zusammenbruches der Exporte, der mit Sicherheit kommt, wenn der Dollar kollabiert und mit ihm der internationale Handel, könnten wir auf einen Binnenmarkt zählen, der darauf vorbereitet ist, mit Silber zu zahlen. Die Welt stützt sich mehr auf Exporte als gut ist.

Argentinien zeigt, was passieren kann, wenn die Bevölkerung eines Landes einer gesunden Währung beraubt ist. In den vergangenen Jahren wurden zeitweise 18 verschiedene Notgelder erfunden, um den Produktionsfluss zu den Konsumenten aufrecht zu halten. Warum sollten wir uns einer solchen Prüfung aussetzen? Der beste Schutz, den wir nach meiner Meinung installieren können, um die Gefahr eines Zusammenbruches der Exporte abzuwenden, ist es, möglichst rasch bedeutende Mengen Silber in Umlauf zu bringen. Ich lade alle ein, die an diesem Projekt interessiert sind, sich weiter in das Thema zu vertiefen.

Wie weit könnte der Silberpreis steigen, wenn dieser Plan angenommen würde? Niemand kann das genau sagen, aber ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die Entstehung eines neuen großen Marktes für Silber als Geld den internationalen Silberpreis nach oben beeinflussen würde. Dies wäre gewiss vorteilhaft für Mexiko, das sein wertvolles Silber für viele Jahrzehnte zu extrem niedrigen Preisen exportiert hat zum Nachteil seines Minensektors und der mexikanischen Bevölkerung ganz allgemein. Ich kann mir ohne weiteres einen Preis des Silber „Libertad“ von 100 Dollar in heutigen Dollars vorstellen. Was wäre, wenn eine spekulative Übertreibung entstehen würde, wie sie von den Hunt Brüdern in den 80er Jahren erzeugt wurde? Würde die Silberunze einen unrealistischen Wert als gesetzliches Zahlungsmittel erreichen, wenn der Preis explodiert? Was geschähe, wenn der Preis kollabiert?

Die Zentralbank muss nichts überstürzen. Sie kann sich Zeit lassen, wenn sie im Zweifel ist mit der Bekanntgabe eines höheren Wertes als gesetzliches Zahlungsmittel. Wenn der Silberpreis die Notierung des "Libertad" weit hinter sich lassen sollte, würden einige Leute anfangen ihre Münzen an Unternehmen zu verkaufen, die sie einschmelzen würden, um sie als höherpreisige Barren zu verkaufen. Aber es würde sicher eine ganze Weile dauern, bis diese Aktivität ernsthaft den Silbervorrat in der Hand des Publikums berühren würde. Die meisten Leute würden ihre „Libertad“ Münzen halten, in Erwartung einer höheren Notierung in nächster Zeit.

Die Zentralbank, konfrontiert mit der Ausnahmesituation einer spekulativen Blase beim Silberpreis, würde einfach die höhere Notierung verschieben bis klar wäre, dass sich ein neuer, höherer Silberpreis etabliert hat. Erst dann würde sie einen neuen Wert bekannt geben. Wenn der Preis des Silbers dagegen deutlich fällt, würde gar nichts passieren. Die Silbermünze würde weiter benutzt, zwar mit einem geringeren Wert für ihren Silbergehalt, aber nicht für ihren Wert als gesetzliches Zahlungsmittel. Das Einzige wäre, dass die Bank von Mexiko eine höhere Seignorage einstreichen würde, wenn sie weitere "Libertad" Unzen prägt. Niemand würde seine Münzen zurückgeben, weil der Silberpreis gefallen ist. Wenn jemand auf einen neuen Preisanstieg des Silbers spekulieren wollte, würde er seine Papierpeso zu diesem Zweck eintauschen – etwas, das er ohnehin jederzeit tun kann.

In der kommenden Finanz- und Wirtschaftskrise wird vielleicht die Zahlung mit Silber international akzeptiert. In diesem Fall könnte ich mir vorstellen, dass alles Silber in Mexiko für eine unbegrenzte Zeit gemünzt wird. Die derzeitige Produktion beträgt 2000 Tonnen. Die Reserven im Boden sind reichlich.


Zusammenfassung:

Ich denke, mein Plan ermöglicht es, in Mexiko Silbermünzen parallel zu ungedecktem Papiergeld in Umlauf zu bringen. Falls es derzeit politisch noch nicht möglich ist, den Plan zu verwirklichen, so wird eine Entwicklung zur Hyperinflation die Haltung der Geldbehörde sicher verändern. Es macht Sinn, einen wohldurchdachten Plan für diesen Fall in der Schublade zu haben. Silber, das parallel zu rasch verfallendem Papiergeld umläuft, könnte der Zerstörung entgegen wirken.

Ein Land kann sich glücklich schätzen, wenn die Ersparnisse der Bevölkerung dann nicht nur als Bankeinlagen sondern auch in als Geld nutzbaren Silbermünzen gehalten werden, sei es zu Hause oder an anderen sicheren Orten. Eine zufriedene Bevölkerung hat weniger Anlass zur Revolution oder zur Auswanderung nach USA. Mit der politischen Stabilität würde auch Ruhe und Lebensfreude einziehen, wie die Mexikaner sie verstehen sowie finanzielle Stabilität und Stolz aufs eigene Land. Dazu noch eine Reihe weiterer Vorteile, die hier nicht alle aufgezählt werden können.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit


© Hugo Salinas Price
    Presedent Asociacion Civica Mexcicane Pro Plata A.C., www.Plata.cun.mx
   Übersetzung: Reinhard Deutsch



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