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GFMS-Bericht zum Goldmarkt: Physische Nachfrage im dritten Quartal weiterhin schwach

30.10.2017  |  Redaktion
Das auf Edelmetalle spezialisierte Forschungsinstituts Thomson Reuters GFMS hat kürzlich seinen aktuellen Bericht zu Angebot und Nachfrage am globalen Goldmarkt veröffentlicht. Nach Angaben der "GFMS Gold Survey 2017 - Q3 Update & Outlook" belief sich das weltweite Goldangebot im dritten Quartal dieses Jahres auf insgesamt 1.157 Tonnen. Da die physische Nachfrage den Analysten zufolge im gleichen Zeitraum jedoch nur 900 Tonnen betrug, ergab sich nach Einberechnung der Änderungen in den Goldbeständen der ETFs ein Netto-Überschuss von rund 230 Tonnen - der höchste Angebotsüberschuss seit Ende 2005.

Während das Angebot im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2% gesunken ist, wurde bei der Nachfrage ein Anstieg von 7% verzeichnet. Gegenüber den ersten beiden Quartalen dieses Jahres war die Nachfrage jedoch rückläufig.


Die wichtigsten Kennzahlen zu Goldangebot und -nachfrage im Septemberquartal:

• Gesamtes Angebot: 1.157 Tonnen (Q3 2016: 1.181 Tonnen)
  • Minenproduktion: 841 Tonnen (Q3 2016: 844 Tonnen)
  • Altgold: 308 Tonnen (Q3 2016: 347 Tonnen)

• Gesamte physische Nachfrage: 900 Tonnen (Q3 2016: 844 Tonnen)
  • Schmuckherstellung: 527 Tonnen (Q3 2016: 467 Tonnen)
  • Münzen und Barren: 210 Tonnen (Q3 2016: 212 Tonnen)
  • Industrie: 71 Tonnen (Q3 2016: 89 Tonnen)
  • offizieller Sektor: 92 Tonnen (Q3 2016: 76 Tonnen)

Für den Rest dieses Jahres sagen die Analysten einen dauerhaften Anstieg des Goldpreises auf über 1.300 $ je Unze vorher. Sie gehen zudem davon aus, dass der Kurs 2018 auf bis zu 1.450 $ klettern und im Durchschnitt bei 1.360 $ liegen wird.

Den vollständigen Bericht in englischer Sprache können Sie hier herunterladen.


© Redaktion GoldSeiten.de



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