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BAML senkt Goldpreisprognose für 2018

02.11.2017  |  Redaktion
Die Analysten der Bank of America Merrill Lynch haben ihre Preisprognosen für Gold im kommenden Jahr gemäß einem aktuellen Bericht gesenkt. Wir kitco.com in dieser Woche meldete, rechnet die Bank nunmehr damit, dass der Kurs des gelben Metalls im ersten Quartal 2018 im Schnitt bei nur 1.250 $ liegen wird. Zuvor hatte die BAML für das Märzquartal einen Durchschnittspreis von 1.400 $ prognostiziert.

Den Angaben zufolge erwarten die Analysten zwar, dass der Goldkurs innerhalb der ersten drei Monate 2018 sein Tief erreicht und danach wieder zulegt, doch in Bezug auf mögliche Kursgewinne im Jahresverlauf äußern sie sich verhalten. Für das zweite und dritte Quartal rechnen sie nun mit einem Kurs von durchschnittlich 1.300 $ (zuvor: 1.350 $ und 1.400 $).

Grund für die niedrigeren Vorhersagen ist die Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Diese plant trotz der weiterhin niedrigen Inflationsraten für das kommende Jahr zusätzliche Zinserhöhungen, was sich negativ auf den Goldpreis auswirken könne. "Es besteht das Risiko, dass die realen, inflationsbereinigten Opportunitätskosten in den nächsten Monaten steigen", so die Analysten der BAML.

Allerdings hängen die aktuellen Preisprognosen in starkem Maße davon ab, ob es der US-Regierung gelingt, eine Steuerreform zu verabschieden. "Wir sind in dieser Hinsicht optimistischer als andere", schreibt die Bank in ihrem Bericht. "Sollte die Reform scheitern, werden wir unsere Vorhersagen überarbeiten." Trotz ihrer allgemein bearishen Einschätzung des Goldpreisentwicklung nannten die Analysten zudem drei Faktoren, die dem Kurs den Edelmetalls Auftrieb geben könnten: geringere geldpolitische Straffungen bzw. die Andeutung akkommodierender Maßnahmen seitens der Federal Reserve, eine Korrektur der Aktienmärkte und politische Risiken in den USA.


© Redaktion GoldSeiten.de



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