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Wiener Schmankerl

24.11.2006  |  Dr. Jürgen Müller
Unter der Überschrift "IWF will sein Gold zu Geld machen" berichtete die Wiener Zeitung gestern davon, daß der Internationale Währungsfonds IWF in den kommenden Jahren sehenden Auges in Finanzschwierigkeiten geraten dürfte. Grund: Die Staaten verschulden sich lieber am freien Kapitalmarkt, denn unter strengen wirtschaftlichen Auflagen beim IWF. Derzeit sei das Kreditvolumen des IWF mit 12,2 Milliarden Dollar auf dem niedrigstenStand seit 25 Jahren. 80% dieser 12,2 Milliarden entfallen zudem auf nur ein einziges Land: Die Türkei. Soweit, so schlecht. Was an dem Artikel jedoch besonders ins Auge fallen sollte, ist die abschließende Grafik:

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Quelle: Wiener Zeitung 23.11.2006


Unten rechts wird die weltweite Goldproduktion in 2005 mit 3983 Tonnen angegeben, mithin, der Markt sei in bester Ordnung, da sogar nur 3734 Tonnen verbraucht worden sind. Der Überhang betrüge demnach 250 Tonnen. Das World Gold Council melden dem widersprechend 2522 Tonnen an Goldförderung im Jahr 2005, die U.S. Geological Survey sogar nur 2.450 Tonnen, wie den Lesern dieses Forums bekannt sein dürfte im Gegensatz zu den Lesern der Wiener Zeitung.


In eigener Sache für Kurz-Entschlossene: Heute Abend 24.11., 19 h findet in Gerstetten bei Ulm unser Stammtisch mit Dietmar Siebholz statt.


© Jürgen Müller
www.goldsilber.org
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