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Der kommende Börsencrash wird die größte Gold-Kaufpanik der Geschichte auslösen

01.02.2018  |  Steve St. Angelo
Die Hebelwirkung im Wirtschaftssystem ist so extrem geworden, dass Investoren keine Ahnung davon haben, wie die Katastrophe beim nächsten Börsencrash aussehen wird. Der Zusammenbruch der US Immobilien- und Investment-Branche im Jahre 2008 und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Turbulenzen waren nur eine Aufwärmphase für Stufe 2 des fortgesetzten Zerfalls des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems.

Während die USA und die Weltwirtschaft seit dem Eingriff der FED und Zentralbanken scheinbar die üblichen Geschäfte fortgesetzt haben und die kollabierenden Märkte 2008 gestützt wurden, war das nur eine einmalige Gratiskarte aus dem Gefängnis und die kann nicht nochmal benutzt werden. Was die FED und die Zentralbanken taten, um das System vom Sturz von der Klippe abzuhalten, war einer Szene in einem Science Fiction ähnlich, wo der Kommandeur des Raumschiffs den letzten Raketentreibstoff einsetzt, um sie zurück zur Erde in die richtige Umlaufbahn zu bringen.

Also bestand, den Zentralbanken zufolge, der einzige Weg darin, die Menge gedruckten Geldes, des Hebels, der Bewertungen der Vermögenswerte und der Schulden zu erhöhen. Diese Politik kann für eine Weile funktionieren, doch nicht für immer. Und leider ist "für immer" jetzt, hier … oder bald hier. Es ist vielleicht eine gute Zeit, sich umzusehen und zu schauen, wie gut die Dinge stehen, denn die Zukunft wird nicht schön sein.

Um Ihnen eine Vorstellung von der Höhe der Hebelwirkungen der Märkte zu geben, werfen wir einen Blick auf den Chart aus dem Artikel "A Market Valuation That Defies Comparison". Der Artikel stammt von Michael Lebowitz von RealInvestmentAdvice.com. Ehre, wem Ehre gebührt, besonders dann, wenn jemand eine exzellente Analyse veröffentlicht. In dem Artikel sagt Lebowitz folgendes:

    Der Graph hebt hervor, dass verwendete Bewertungen jede frühere Bewertungsspitze seit mindestens der 1950er Jahren mickrig erscheinen lassen. Mit über 350% über dem Durchschnitt zahlen Aktieninvestoren derzeit beträchtlich mehr für eine Einheit Wirtschaftswachstum als zu jeder Zeit in den vergangenen 70 Jahren. Um die Analyse zu vertiefen, haben wir das adjustierte CAPE Level von 1929, wie in der Graphik dargestellt, geschätzt und kommen zum gleichen Ergebnis.

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    Die klügsten Anleger wissen, dass die Aktienbewertungen bei oder nahe den historischen Höchstständen liegen. Aber sogar diese Anleger wissen möglicherweise nicht, dass die heutigen Bewertungen, wenn man sie an das Niveau der Wirtschaftsleistung und überhöhten Gewinnmargen anpasst, jedes Vergleichs seit der Großen Depression spotten.

    Es ist eine einfache Tatsache, dass die Anleger das Dreifache des Durchschnitts und fast das Doppelte des vorherigen Höchststandes für einen Dollar Wirtschaftswachstum zahlen. Außerdem passiert das zu einer Zeit, wo wir uns im Konjunkturzyklus weit hinten befinden und die Wachstumsprognosen, selbst wenn man optimistisch ist, deutlich unter denen liegen, die nötig wären, um ein solches Level zu rechtfertigen.

Das Ratio im Chart kommt von den Gewinnmargen der Unternehmen und dem BIP (Bruttoinlandsprodukt), adjustiert um CAPE (zyklisches, durchschnittliches KGV). Das wichtige Ergebnis in diesem Chart ist, dass das Ratio heute (3,63) viel höher ist als 1999 (1,91) oder direkt vor der 1929er Großen Depression (2,68). Also legt der Autor nahe, dass Anleger über das Dreifache des Durchschnitts für einen Dollar Wirtschaftswachstum zahlen. Das kann zwar noch eine Weile so weitergehen, doch je höher es geht, umso größer werden die Korrektur und der Rückgang auf normale Niveaus.

Wenn der Markt korrigiert, wird er meiner Ansicht nach gewaltsam korrigieren ... oder am ehesten crashen. Also wird der nächste Marktcrash die größte Gold-Kaufpanik der Geschichte auslösen.



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