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Defla XLR - rot racing nachgewachst

04.02.2018  |  Christian Vartian
Der vorletzte HAM hieß "Defla X", der letzte "Defla XL" und wer gezweifelt hat, dass unser Liquiditätsvorwarnsystem

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präzise funktioniert, wird nun eines Besseren belehrt.

Denn die Deflation brach offen durch und zwar rasant, wenn das auch nur einige Tage ab heute länger dauert, dann kann es auch gewaltig werden.

Reservieren wir also "Defla XXL" für gewaltig und beschreiben wir den Iststand der vorsätzlichen Wirtschaftszerstörung mit "Defla XLR", "R" für rasant.

So wie wir der Bestie Deflation rechtzeitig die Maske von Kopf reißen konnten, so reißen wir die Maske von "betrifft nur Finanzmärkte" nun genau so schonungslos weg:

Sie sehen die Staatsanleihen der BRD im Kurs

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Sie sehen den Aktienindex der BRD mit dem besten Wachstum in der EU, die das beste Wachstum der Großregionen angeblich zur Zeit aufweist

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Der Aktienindex stellt, ganz nüchtern, den Wert des EIGENKAPITALS der Unternehmen dar;

Die Entwicklung der Staatsanleihenrenditen stellt den wesentlichen Treiber für Kapitalmarktzinsen (langfristige) dar;

Und somit sehen wir also auf klar Deutsch:
  • Fallendes Eigenkapital bei konstanter Schuldenhöhe, das erhöht die Verschuldungsquote;
  • Die Aussicht, die Schuldenhöhe höher verzinsen zu müssen;
  • Somit wesentlich höhere Zinsbelastung pro Eigenkapital und deutlich verminderte Modernisierungs-, Investitionsfähigkeit.

Börsliche Deflation ist daher ein Anschlag auf die Realwirtschaft, auf Arbeitsplätze und Steuerleistung usw. und damit es dem Staat dann noch schlechter geht, steigen auch die Zinsen, die er ab der nächsten Anleihenemission für Schulden zahlen muß, die ja nichts anderes sind, diese Schulden als Geld für Kranke, Geld für Schulen, Geld für Straßenbau, Geld für Kindergärten …

Es soll hier einfach emotionslos die Maske heruntergerissen werden, bei dem, was da produziert wird.

Nur in den USA gibt es eine Person, die gerne die Wirtschaft steuerlich entlasten will, Arbeitsplätze im Inland schaffen will, übertrieben unausgeglichene Handelsbilanzen ablehnt und die zerfallende Infrastruktur kompletterneuern will und 4% Wachstum, die ist US-Präsident.

DAS ist völlig NORMAL.

Nicht normal ist das, was Sie auf den Charts oben sehen.

Nicht normal ist Konflikte zu schaffen und Streit zu sähen durch zu wenig Wachstum und zu geringe Inflationsziele.

Hier erklärt, warum:

Wenn die Wirtschaft eines Staates mit Aufholbedarf wie China um 4% aufholt pro Jahr und die, gegen die sie aufholt um ohnehin mickrige 4% wirtschaftlich wachsen wollen, dann muß die Chinesische Wirtschaft um 8% wachsen. Wächst sie schwächer, führt das zu einem Verlierer und dann kommen Konflikte.

Zu geringes Wachstum ist daher konfliktschaffend, nichts weiter.


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