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Jeffrey Currie rät zu Rohstoffinvestments und kommentiert den Goldpreis

12.02.2018  |  Redaktion
In einem Interview mit Bloomberg erklärte Jeffrey Currie, der Leiter der Rohstoffabteilung bei Goldman Sachs, am Freitag die Performance des Goldpreises und des Rohstoffsektors angesichts der Kursverluste an den Aktienmärkten und gab zudem einen Ausblick auf künftige Trends. Goldman Sachs hatte seine Preisprognosen für die Edelmetalle vor Kurzem deutlich erhöht.

Currie zufolge haben sich die Rohstoffe zuletzt so entwickelt, wie das zu erwarten war: Basismetalle und Gold konnten zulegen, als es an den Aktienmärkten abwärts ging. "Zwischen den Anlageklassen besteht keine Korrelation. Während des Sell-offs war die Korrelation sogar negativ", sagt der Experte. Ihm zufolge spricht viel dafür, das eigene Portfolio durch Rohstoffinvestment zu diversifizieren.

Der Marktbeobachter weist zudem darauf hin, dass sich die Rohstoffpreise in Zeiten steigender Zinsen üblicherweise positiv entwickeln, wobei die Kausalkette umgekehrt ist. "Höhere Rohstoffpreise führen zu Inflation und das zwingt die Zentralbanken zum Handeln", stellt Currie klar. "Bei Zinserhöhungszyklen legen die Industriemetalle im Durchschnitt 50% im Jahr zu." In nächster Zeit sei mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends zu rechnen.

In Bezug auf Gold gibt Currie zu bedenken, dass das gelbe Metall historisch betrachtet keine gute Absicherung gegen Inflation bietet, da der Kurs aufgrund seiner negativen Korrelation zum realen Zinsniveau bei steigenden Zinsen meist fällt. Dennoch sei Gold eine "Absicherung gegen Entwertung", so der Experte. "Wenn die US-Regierung wie im Jahr 2009 jede Menge Dollars druckt, setzt das die Realzinsen typischerweise unter Abwärtsdruck und Gold unter Aufwärtsdruck."

Anschließend erklärt er, warum der Goldpreis trotz steigender Zinsen in letzter Zeit nach oben klettern konnte: "Grund ist der Vermögenseffekt in China. Die Goldnachfrage in Südostasien und an den Schwellenmärkten im Allgemeinen ist beispiellos."




© Redaktion GoldSeiten.de



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