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Der perfekte Sturm am Goldmarkt

26.02.2018  |  Steve St. Angelo
Der Goldmarkt steuert auf einen perfekten Sturm zu: Die Produktion der größten Unternehmen im Goldbergbau soll den Prognosen zufolge sinken, während die Nachfrage höchstwahrscheinlich zunehmen wird. Der starke Anstieg der Goldnachfrage wird dabei mit einer Trendwende an den allgemeinen Aktienmärkten einhergehen, an denen es zu einer massiven, unvermeidlichen Abwärtskorrektur kommen wird.

Aufgrund der erschreckenden Überschuldung im gesamten Finanzsystem werden die künftigen Kursverluste zum Teil recht heftig ausfallen. Wenn die Anleger heute glauben, dass die Korrektur überstanden ist und erneut Grund zum Feiern besteht, dann haben sie offensichtlich nichts über die zyklische Natur der Märkte gelernt.

Ich habe beispielsweise darauf hingewiesen, dass es sich bei Bitcoin und den Kryptowährungen im Allgemeinen um klassische Spekulationsblasen handelt, und war keineswegs überrascht, als der Bitcoin-Kurs innerhalb kurzer Zeit von 20.000 $ auf 6.500 $ fiel. Aktuell erholt sich der Kurs jedoch wieder und schon sind überall Kommentare und Analysen zu lesen, in denen behauptet wird, dass alle, die Bitcoin als Blase bezeichnen, völlig falsch liegen. Ich möchte die entsprechenden Personen daran erinnern, dass Märkte niemals in einer geraden Linie einbrechen.

Wir können das recht deutlich anhand der beiden folgenden Charts erkennen, die in diesem Artikel veröffentlicht wurden:

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2013 schoss der Preis von Bitcoin nach oben, crashte dann und korrigierte vorübergehend aufwärts, bevor er im darauf folgenden Jahr noch tiefer sank. Das Gleiche geschah nur wenig später erneut.

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Ende 2013 stieg der Bitcoin-Kurs innerhalb kürzester Zeit auf mehr als das Zehnfache und erreichte ein Hoch von 1.150 $, bevor er wieder bis auf fast 500 $ sank. Dann änderte er seine Richtung und schnellte erneut auf über 900 $. Im Laufe des nächsten Jahres schloss sich daran jedoch ein längerer Abwärtstrend an.

Ich zeige Ihnen diese beiden Charts, damit Sie sie mit den aktuellen Kursentwicklungen vergleichen können:

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Wie wir sehen ist Bitcoin von fast 20.000 $ auf 6.500 $ abgestürzt. Dann wendete sich der Kurs wieder nach oben und erholte sich schnell um 5.000 $ - und entwickelte sich damit genau so, wie das bei einer typischen Korrektur zu erwarten ist. Das wird auch anhand der früheren Kursbewegungen von Bitcoin deutlich. Es ist durchaus möglich, dass der Preis noch weiter steigt, bevor ein länger anhaltender Abverkauf beginnt.


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