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Russlands Nothilfeprogramm

24.03.2018  |  Prof. Dr. Hans J. Bocker
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Der Streit oder Wettbewerb beider rivalisierender Seiten, also der goldsammelnde Osten mit den Zentren der Produktion, der Fertigung und der Rohstoffe und fleissig arbeitenden Menschenmassen auf der einen Seite, und der völlig durchfinanzierte und hyper-dollarisierten Westen mit der Wall Street, die nie schläft, den Terminmärkten und hunderten von Billionen exotischer Derivate sowie endloser Geldschöpfung, und einem Himalaya von Schulden auf der anderen Seite, wird in naher Zukunft entschieden werden.

Und die Eliten beider Seiten wissen dies sehr genau:

Der entscheidende Faktor in diesem tödlichem Zwist sind nicht die Waffensysteme, wobei der Westen von seinem Wahnvorstellungen seiner gewaltigen Überlegenheit im Ernstfalle rasch und schmerzhaft geheilt werden dürfte, sondern das Vertrauen der Menschen in eine zuverlässige, inflationsfreie und ehrliche Währung - und da stehen die Chancen des Dollars mit einem Kaufkraftverlust von 98% seit 1913, und des Euros mit einem solchen von 60% seit 2002, nicht besonders gut. Die Zukunft wird den Jahrtausend-Metallen, also den ewigen Währungen Gold und Silber gehören, und da hat der Osten einfach die besseren Karten.

Doch was wäre das Schlimmste was den westlichen Eliten passieren könnte?

Ganz einfach, dass ihnen die Edelmetalle ausgehen. Der USA ist das Silber längst ausgegangen - man leiht sich das Münzsilber bei den Kanadiern. Wieviel Gold physisch noch vorhanden ist, wissen nur wenige Eingeweihte oder Aussenseiter mit der Gabe der Prophetie. Vielleicht sind 20% der amtlich angegebenen Goldmengen noch vorhanden, vielleicht auch weniger? Und auf keinen Fall in Fort Knox, sondern in irgendwelchen durch die Army geschützten Lagern an der Ostküste der USA.

In der Vergangenheit gab es mehr als nur eine Gelegenheit mit akuten Knappheiten, beispielsweise als der Londoner Goldpool zusammenbrach oder nachdem Nixon 1971 das Goldenster schloss, wie auch nach zahlreichen Kriegen und Krisen diverser Art (zu zahlreich, um sie hier aufzuzählen).

Von der Öffentlichkeit unbemerkt sorgte der globale Verschwörer-Club der Zentralbanken durch wechselseitiges Ausleihen, oder die FED durch heimliche Käufe am offenem Markt mit Hügeln frisch aus dem nichts gekaufter Dollars oder durch offene Aufkäufe des Goldschatzes anderer Länder (England) oder sogar durch offene Raubkriege der USA unter aberwitzigen Vorwänden wie «Achse des Bösen» oder angeblicher «Atomwaffenbesitz» oder «nukleare Aufrüstung» oder «bitterböser Diktator» (rein zufällig mit viel Öl und Gold).

Der böse Diktator wurde durch «echte Demokratie» ersetzt, seinem Volk geht es in der Folge sehr viel schlechter als zu Zeiten der Diktatur - dort will man keine Demokratie, sondern genug zu essen plus ausreichend Heizmaterial und genug Brennstoff zum Kochen! Dieser Böse musste leider weg und sein Öl wechselte den Besitzer (rein zufällig übernahmen US Ölgesellschaften die Quellen) und ebenfalls gingen die Goldschätze rein zufällig bis heute verloren.

Wären die Finanzeliten nicht mehr in der Lage, physisches Gold im Windschatten einer Krisen- oder Kriegs-Situation zu liefern, wäre dies ein Signal einer unheilbaren Krankheit und das Papiergeldsystem würde auf der Intensivstation sein betrügerisches Leben ganz schnell aushauchen - da hülfe auch kein hysterisches Gelddrucken und keine neuen Papiergold-Massen, denn beides will niemand mehr. Dollar, Euro und sogar der Franken gingen als Fussnoten in die Geschichtsbücher ein und unsere Kinder und Enkel würden uns fragen: «Warum hat dieses Betrugs-System überhaupt so lange gehalten? Wie konntet ihr das zulassen?»

Die durch Kauf, Raubkrieg oder Ausleihungen global von den Finanzeliten zusammengetragenen Goldmassen, die jeweils termingerecht zusammengeschaufelt wurden, um als Notbremse am entgleisenden Papiergeld-D-Zug zu dienen, waren nicht gering (siehe unten). Doch für den allerletzten Notbremsversuch direkt vor dem Abgrund werden sie, und weiteres Zusammenraffen, nicht ausreichen. Die ungefähren Zahlen bzw. Beiträge oder Komponenten sehen etwa so aus (bisher reichten sie im Falle der Knappheit immer aus, um das Schlimmste zu verhindern):
  • Vietnam: (lang, lang ist‘s her) 90 Tonnen
  • Schweiz: 500 Tonnen
  • Deutschland: 300 Tonnen
  • Frankreich: 600 Tonnen
  • England: 430 Tonnen (der Goldschatz der Krone wurde zum absoluten Tiefstpreis verschleudert. Sogar die britischen Medien regten sich damals auf)
  • Venezuela: 180 Tonnen
  • Brasilien: 90 Tonnen
  • Portugal: 80Tonnen
  • Spanien: 90 Tonnen
  • Italien: 100 Tonnen
  • Irak: 150 Tonnen
  • Libyien: 150 Tonnen
  • Ukraine: 50 Tonnen (der ukrainische Staatsschatz verschwand in der ersten Nacht der de facto US Besetzung des Landes im Bauch mehrerer US Army Last-Hubschrauber, wahrscheinlich auf dem Weg zu einem Waisenhaus der Mutter Theresa)

In mindestens vier Fällen der obenstehenden Länder galt das Prinzip des Erlkönigs: «Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.»

Theoretisch müssten diese geraubten oder geliehenen Goldmengen, die irgendwo in New York oder London lagern, natürlich rückübereignet werden, denn sie sind das Eigentum eines anderen Landes oder Volkes. Vielleicht wird das Geschrei der Eigner am Tage der globalen Abrechnung überlaut. Nur die dummen Deutschen, wie auch die törichten Schweizer, werden ihre Verluste traurig abnicken.


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