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Dollar in "Krisenzone"; Profit für Goldinvestoren

03.04.2018  |  Redaktion
Gold soll wahrscheinlich durch den fallenden US-Dollar gestärkt werden, so das britische Forschungsunternehmen CrossBorder Capital in einem Interview mit Kitco News. Demnach zufolge stieg der Goldpreis am Montag teilweise aufgrund eines schwächelnden US-Dollars.

Des Weiteren meinten die Analysten des Unternehmens, dass ein steigendes Defizit der US-Regierung höchstwahrscheinlich zusätzliche Finanzierung durch das Ausgeben neuer Staatsanleihen benötigen und damit Anleihenrenditen höher treiben wird. Dies solle sich jedoch gleichzeitig negativ auf den US-Dollar auswirken.

Obgleich steigende Zinsen typischerweise bullisch für den Dollar sind, so hieß es im Bericht des Unternehmens, befände sich die weltweit größte Reservewährung in einer gefährlichen Position, die es immun für steigende Zinsen macht; in einer "Krisenzone", wie es von CrossBorder Capital beschrieben wird.

Analysten bemerkten, dass die Abweichung des US-Dollars von historisch positiven Wechselwirkungen mit steigenden Zinsen steigender Laufzeitprämien zuzuschreiben sei, was vermuten lässt, dass US-amerikanische Vermögenswerte, die als sicherer Hafen empfunden werden, weniger attraktiv sind.

Zusätzlich erwähnt der Bericht auch, dass Geld, das in den Jahren 2012 bis 2016 stark in sichere US-amerikanische Vermögenswerte investiert wurde, nun die USA zu Gunsten des wirtschaftlichen Aufschwungs in Europa und Asien verlassen würde. Eine rückläufige Überseenachfrage für sichere US-amerikanische Vermögenswerte bedeutet einen stärkeren Gegenwind für den Dollar, während das Kapital aus der weltweit größten Volkswirtschaft fließt.


© Redaktion GoldSeiten.de



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