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Defla XXK - 3- fach Krieg

08.04.2018  |  Christian Vartian
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Überhaupt wirkt der aus eine Familie aus dem ehemaligen Westen des Bayerischen Königreiches stammende Trump wie ein ausgelagerter Deutscher Bundeskanzler, seiner Politik nachgeben würde das Deutsche Volk blühen lassen: eigene Währung, etwas weniger Exportdruck, wesentlich höhere Vermögensbildung, mehr Investitionen usw. wären die Folge.

Mit der Russischen Föderation haben die USA eigentlich ein perfektes wirtschaftliches Verhältnis, da sind nur die einseitigen Aggressionen abzustellen, für die nichts an Beweisen vorliegt. Das gilt auch für die EU, welche ja auch nach Belieben Russen und Russland sanktioniert, völlig egal, ob auf der Krim je irgendjemand der Ukrainischen Sprache mächtig war und dort Zarenpaläste stehen: Wenn der stramme Kommunist und Ukrainer Chrustchov die Krim der Ukraine zuschlug, muß das so richtig sein, sagt auch die EU.

China wiederrum ist brüskiert von der Idee, eigene Dauervorteile nicht behalten zu dürfen und plädiert auf Gewohnheitsunrecht. Immerhin behauptet es aber auch gar nicht, demokratisch zu sein und ein Argument hätte es: Die USA wissen nicht, was sie wollen.

Der US-Standpunkt: Ich will jetzt 35 Jahre USD-Überbewertungsfolgen in einem Zug wegwischen ist nicht operationalisierbar und Produktions-/ Reimportverbote für US- Konzerne in China könnten die USA ja längst gemacht haben. Haben sie aber nicht, sie haben Apple nicht verboten, US- Technologie außerhalb des Landes produzieren zu lassen und fertige Produkte dann einzuführen. Warum haben sie das nicht: Weil sie Deflation importieren wollten. Warum will man Deflation importieren: Um Löhne zu drücken in den USA, um sich teure Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen für US-Amerikanische Arbeiter zu ersparen, ohne die eine wesentlich höhere Produktivität derselben nicht möglich ist.

Nachzulesen im FED Dot Plot: Katastrophale Produktivitätsentwicklung. Nicht nachzulesen dort, wer Schuld ist: die FED selber durch Dauerdeflation!

Kudlow, wieder im Weißen Haus nach 33 Jahren ist aus der Reagan-Zeit und ein Hardliner und blitzintelligent. Nur verschweigt er eigenen Mitversagen aus den 1980-igern: Reagan und er haben Paul Volker aus der FED nicht gefeuert, der wie ein pathologischer Irrer Zinsen erhöhte, den USD-Kurs auf Wolke 7 trug und damit wesentlich zur Deindustrialisierung beitrug. Als ehemaliger Chefökonom von Bear Stearns, die die Weltfinanzkrise auslöste, weiß er aber, wie man sowas macht (Krisen auslösen) und als ehemaliger Mitarbeiter der FED New York weiß er, wie man die eigene Industrie mit zu hohen Wechselkursen ruiniert.

Kalter Krieger mit Hirn, nicht unterschätzen!

Trump, Kudlow, Powell also wenn auch vordergründig untereinander gegenteilige Ziele pushend auf der eruptiv- revolutorischen Schiene.

Der nette Junge aus den USA mit dem Russischen Nachnamen wäre der Finanzminister Mnuchin, der mit "niedrigem Dollar" eigentlich alles sagte, was eine evolutorische Alternative zu den selben Zielen ergäbe. Er ist der Amerikaner unter ihnen, die Außenwelt ist nur zu blöd, ihn vehement zu unterstützen, um die anderen abzuwenden.

Trump scheint aber unbedingt der BRD die perfekte Zukunft auflegen zu wollen, so sie denn will, nicht anders als früher Eisenhauer (pardon: Eisenhower, der Deutsche, der den 2. Weltkrieg gewann mit dem anderen, Marshall). Washington schreit nach der DEM- man muß es nur hören wollen.

Das ganze Zoll- und Handelsbilanzzinober ist nämlich die Aufwärmrunde zum Kernthenma Währungen und des Kernthemas Staatsschulden. Staatsschulden sind das Ergebnis von zu geringer Inflation und von zu geringer Steuerbasis. Die Erhöhung der Steuerbasis erfordert mehr Wirtschaft im Inland.

Und ausgeglichenere Handelsbilanzen erfordern wirklich ökonomisch floatende Wechselkurse ohne Machtpolitik dahinter. Danach ist der USD schlicht gegen das, was die BRD als Währung hat, viel zu teuer und gegenüber dem, was z.B. Frankreich an Währung hat, viel zu billig, was auch die Französisch-Deutsche Handelsbilanz beweist.

Noch zur Mauer gegen Mexico, was ist denn das wieder für ein Unsinn? Es ist wenn gegen Mexico ein totaler Unsinn. Es geht aber um Abwehr riesiger Flüchtlingsströme, ganz unislamisch, nämlich aus Honduras. Und die sind die Folge von was? Wie alle Flüchtlingsströme von zu wenig Inflation im Core, was zur Deflation der Produkte armer Länder führt, wer es nicht glaubt, schaut sich Brasilien 2011 bis jetzt an. Um ihre Wirtschaft gebracht, können die Menschen nur mehr gehen, die EU wird das selbe aus Afrika erleben.

Und bitte nicht schon wieder Imame und bei Honduras Bischöfe dafür anschwärzen, dass Islamische oder Christlich Katholische Flüchtlingsströme den Westen überschwemmen, sondern bei der eigenen Zentralbank anklopfen. Bei deflatorisch ruinierten Rohstoffpreisen können die Bevölkerungen der dezimierten Länder nur gehen.


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