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Johann Wiebe: Zunahme der industriellen Silbernachfrage

13.04.2018  |  Redaktion
Seit mehreren Jahren übertrifft die Nachfrage nach Silber dessen Produktion. Zeiten für einen deutlichen Preisanstieg? In einem Interview von Daniela Cambone von Kitco News mit Johann Wiebe, dem führenden Metallanalysten bei Thomson Reuters, merkt dieser an, dass sich der Markt derzeit noch lange nicht am Produktionshöhepunkt befände und dass es zwar ein Defizit gäbe, dieses aber von den liquiden, oberirdischen physischen Beständen ausgeglichen werden könne. MIt ca. 3% wäre das Defizit auch nicht groß genug für eine deutliche Aufwärtsbewegung. Seine Preisprognose für dieses Jahr ist nichtsdestotrotz bullisch und er erwartet über das Jahr hinweg einen Anstieg auf etwa 18 Dollar je Unze.

Die Bewegungen des Silbermarktes hängen seiner Meinung nach von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen die Produktion, die Industrienachfrage und die Schmucknachfrage sowie die Silberinvestoren. Als Voraussetzung für einen signifikanten Preisanstieg des silbernen Metalls sieht er die Stimmung der Investoren. Diese müssten größere Summen in Silber investieren, um die Preise in die Höhe zu treiben.

Auch wenn derzeit der Fokus auf der Industrieseite liegt, ist die Einzelhandelsnachfrage laut Johann noch immer integraler Bestandteil des Silbermarktes. Dennoch wurde der Markt des letzten Jahres von zwei Dingen charakterisiert: zum einen vom Rückgang der Einzelhandelsnachfrage und zum anderen von der starken industriellen Nachfrage. Dieser Trend wird sich fortsetzen, d.h. die besonders von China angetriebene Silbernachfrage der Solarindustrie wird anhalten. Das aktuelle Silber-Gold-Verhältnis von über 80 deute zudem auf eine Unterbewertung des Silbers hin, so Wiebe.



© Redaktion GoldSeiten.de



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