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Silver Institute: World Silver Survey 2018

13.04.2018  |  Redaktion
Das Silver Institute veröffentlichte diese Woche seinen im Zusammenarbeit mit Thomson Reuters GFMS verfassten jährlichen Bericht "World Silver Survey". Diesem zufolge ist die physische Silbernachfrage im letzten Jahr um 2% gesunken und erreichte so knappe 1,018 Milliarden Unzen. Ein Großteil dieses Rückgangs ist einer 27%-Abnahme der Münzen- und Barreninvestitionen zuzuschreiben.

Im Jahr 2016 hatte der Silberpreis bei durchschnittlichen 17,14 US-Dollar gelegen, im vergangen Jahr fiel dieser leicht auf einen Durchschnitt von 17,05 US-Dollar je Feinunze.


Nachfrage

Insgesamt verzeichnete man 2017 eine Nachfrage nach Silbermünzen und -barren von 151,1 Millionen Unzen (2016: 207,8 Millionen Unzen); ein Minus von 27%! Die Nachfrage nach Silberwaren erhöhte sich jedoch etwas und erreichte 58,4 Millionen Unzen, was eine Zunahme von etwa 12% verglichen mit den 52,4 Millionen Unzen des Vorjahres darstellt.

Etwas mehr als die Hälfte der physischen Silbernachfrage stammte mit 599 Millionen Unzen aus der Industrie (2016: 576,8 Millionen Unzen). Die Elektronikbranche machte davon einen Anteil von 242,9 Millionen Unzen aus.

Die Nachfrage nach Silberschmuck verzeichnete 2017, verglichen mit dem Vorjahr, einen leichten 2%-Anstieg und stieg von 205,0 Millionen Unzen 2016 auf 209,1 Millionen Unzen im letzten Jahr.


Angebot

Die Silberminenproduktion verzeichnete im vergangenen Jahr einen Rückgang von 4,1% und betrug somit 852,1 Millionen Unzen, im Vergleich zu 888,6 Millionen Unzen im Jahr 2016.

Das Angebot an Altsilber erreichte 138,1 Millionen Unzen; ebenfalls ein Minus von ungefähr 1,2% verglichen mit den 139,7 Millionen Unzen 2016.


Am Silbermarkt betrug das physische Defizit im vergangenen Jahr 26,0 Millionen Unzen. Insgesamt belief sich das Defizit 2017 auf 35,2 Millionen Unzen.


Den vollständigen Bericht können Sie in englischer Sprache hier herunterladen.


© Redaktion GoldSeiten.de



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