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Gold, Silber - Was wenn der Markt jetzt absackt?

27.04.2018  |  Philip Hopf
Ich schrieb letzte Woche gleich zu Beginn meines Artikels folgendes:

"Noch ist es etwas zu früh, um euphorisch auf den Kursanstieg von Anfang der Woche zu reagieren. Euphorie, auch andere Emotionen, sind sowieso fehl am Platze, wenn wir von der Börse und Spekulation im Allgemeinen sprechen ... Entsprechend verwundert es wenig, wie wir in die aktuelle Lage gekommen sind. Zwar haben über alle Märkte hinweg die Bullen die Oberhand, aber nur sehr knapp. Es könnte noch immer jederzeit scheitern und weiteres Korrekturpotential freischalten."

Wir berechnen Märkte immer völlig emotionslos auf Basis von Elliott-Waves, Fibonacci-Kurslevel und dem eigentlichen Treibstoff der Märkte: das sogenannte Sentiment, also Marktstimmung. Eben dieses Sentiment war noch nicht bereit, direkt durchzustarten, was daran zu erkennen ist, dass die wichtigen Kurslevel im Gold bei 1366 $ und Silber bei 17,71 $ nicht genommen wurden und der Markt nun nochmals einen Umweg macht.

Wenn Sie sich die Zeit nehmen möchten, die Autorenlandschaft seit letzter Woche zu begutachten, wie viele Berichte erschienen sind, die bereits wieder von Kursexplosionen fabulierten, von verpassten Chancen, wenn man nicht gleich voll einsteigt. All das, obwohl wichtige Pivotpunkte im Markt eben nicht erklommen worden sind, sondern gewisse Herren nach Ihrem Bauchgefühl handeln. Vielleicht spielt das schöne Wetter eine Rolle, oder die Vögel, welche aktuell fröhlich draußen zwitschern? Es mag auch einfach nur die ewige Agenda derer sein, die angehalten sind, für Scheideanstalten und große Händler Artikel zu schreiben, mit dem immer gleichen Mantra: "Kaufen Sie jetzt Gold und Silber!" Es hilft gegen alles…

Alles schön und gut, wenn Sie Metalle erworben haben und diese dann jahrelang liegenlassen. Wenn Sie jedoch auch im Minenbereich spekulieren, Metalle mit Handelsinstrumenten handeln, dann kommt es sehr wohl auf das Timing an. Deshalb sichern wir uns ständig ab, ziehen unsere Stopps nach und handeln klar danach, was uns der Kurs an Informationen liefert. Nicht unser Bauchgefühl zählt oder irgendwelche irrelevanten Fundamentaldaten, die ohnehin keinen langfristigen Einfluss auf die Kursbewegungen haben. Deshalb haben wir Tradingbereiche, die wir konsequent umsetzen und seit 2014 im Durchschnitt in 78% der Fälle treffen.

Wir sehen nun Gold wie auch den GLD innerhalb der Welle (ii) in Gelb, welche sich im Falle von Gold noch maximal bis 1307 $ ausdehnen darf, wir aber einen direkten Abschluss bevorzugen. Im GLD hat diese Bewegung noch Raum bis auf 123.98 $, darunter wäre auch dort die Bewegung nicht mehr haltbar.

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Wir haben durch die Zählung den Chart deutlich aufgeräumt. Faktisch stehen wir damit an einer Hopp- oder Topp-Situation. Sollten die genannten Marken unterschritten werden, sehen wir nur noch minimalen Spielraum, dass die Bullen es noch auf direktem Wege schaffen, den Ausbruch zu vollziehen. Die Chancen drehen sich dann ganz klar zugunsten eines nochmaligen Tiefs innerhalb der Welle alt. 2 in Lila. Für alle Investierten ändert sich aber rein gar nichts, die Stopps liegen schon länger auf dem Einstand und wir handeln somit ohne Verlustrisiko. Für Nachzügler bietet es sich noch an, den nun knappen Stopp zu nutzen, um hier noch in den Markt einzusteigen.

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Der diagonale Rettungsring im Silber erfüllt weiterhin seine Aufgabe, hat aber begonnen, sich etwas mit Wasser vollzusaugen. Wie bereits dargelegt, wollen wir den Kurs nicht mehr unter 16.42 $ sehen, da ansonsten auch dieser Verlauf nicht mehr haltbar ist. Unterhalb von 16.42 $ steht zwischen einem neuen Tief und den Bullen nur noch eine Wand aus Reispapier.

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Wir müssen dann primär davon ausgehen, dass das Tief bei 16.10 $ ebenfalls nicht standhalten kann. Daraus ergibt sich aber aktuell, wie auch schon im Online-Seminar erläutert, die Chance, nochmals mit einem sehr knappen Stopp in den Markt einzusteigen. Denn halten die 16.42 $ hier stand, haben wir ein sensationelles Chancen-Risiko-Verhältnis.

Für alle die nicht Hasardeur Aktionen betreiben wollen heißt es den heutigen Tag abwarten. Melden Sie sich an, wir gehen am Wochenende noch genauer auf die aktuelle Situation ein, grundsätzlich sehen wir den Bullenmarkt nicht als gefährdet an, die Timingfrage für Einstiege nimmt aktuell einen entscheidenden Platz ein.


© Philip Hopf
Hopf-Klinkmüller Capital Management GmbH & Co. KG



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