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Der moderne Goldbergbau

11.05.2018  |  Redaktion
Die Förderung des gelben Edelmetalls erfolgt größtenteils in Gebieten, in denen hohe Konzentrationen goldhaltiger Erze zu finden sind, so schreibt der WGC in einem Bericht über die Goldbergbauindustrie. Dieser Prozess findet heutzutage auf jedem Kontinent, mit Ausnahme der Antarktis, statt. Und da sich diese Industrie im Laufe der Zeit stetig weiterentwickelt hat, sind in den letzten Jahrzehnten Bergbauunternehmen aus aller Herren Länder auf den Plan getreten und haben das Minenangebot diversifiziert und somit stabiler gemacht.

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Jedoch ist diese Industrie auch sehr anspruchsvoll. Die Bergarbeiter müssen im Rahmen ihrer täglichen Arbeit eine Vielzahl von Vorgaben bedenken. Diese umfassen unter anderem den Betrieb der Mine, Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter, soziales Engagement örtlicher Gemeinden und Regierungen sowie wirtschaftliche und ökologische Faktoren.


Wirtschaftlicher Vorteil des Goldbergbaus

Goldbergbauunternehmen stellen eine wichtige Quelle für das Einkommens- und Wirtschaftswachstum dar und unterstützen in vielen Ländern eine nachhaltige sozioökonomische Entwicklung. So machten die Produktions- und Beschaffungsaktivitäten der Goldbergbauunternehmen in acht der 30 führenden Gold produzierenden Ländern mehr als 10% des BIPs aus. In zwei dieser Länder, Papua Neu-Guinea und Mali, stieg diese Zahl sogar auf über 25% des BIPs.

Doch diese Unternehmen sind auch für den lokalen Arbeitsmarkt wichtig. In den meisten Regionen stammen 90% der im Bergbau beschäftigten Arbeitnehmer aus dem engeren Umkreis. So waren 2013 über eine Millionen Menschen direkt um Bergbau beschäftigt, während weitere drei Millionen als Folge der Beschaffungstätigkeiten der Branche angestellt waren.


Wie viel Gold wurde bisher gefördert?


Den genauesten Schätzungen zufolge sollen zum Stand vom Dezember 2017 insgesamt 186.790 Tonnen Gold gefördert worden sein - zwei Drittel davon seit 1950. Und da Gold praktisch unzerstörbar ist, befindet sich diese Gesamtmenge noch immer in der einen oder anderen Form in Umlauf.

Das mag nach viel klingen, ist es aber nicht. Würde man die Gesamtmenge des geförderten Metalls zu einem Würfel aus purem Gold pressen, so wären dessen Seiten gerade einmal 21 Meter lang.

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Jedes Jahr werden geschätzte 3.000 Tonnen mehr gefördert, wobei sich dieser Trend in Zukunft abflachen soll.


Wie viel Gold befindet sich noch im Untergrund?

Die Bergbauunternehmen schätzen die Goldmenge, die im Untergrund verbleibt, bei jedem ihrer Goldprojekte. Diese Schätzungen können in zwei Kategorien aufgeteilt werden:

•  Reserven - Gold, das beim aktuellen Preisniveau wirtschaftlich gefördert werden kann

und

•  Ressourcen - Gold, dass möglicherweise in Zukunft wirtschaftlich gefördert werden kann, wobei zunächst weitere Erkundungen nötig sind - oder eine Änderung des Preisniveaus.

Die unterirdischen Goldreserven werden laut dem US Geological Survey aktuell auf etwa 57.000 Tonnen geschätzt. Die Größe der Reserven kann jedoch durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise durch neue Technologien, wirtschaftliche Umstände, Erschöpfung von Vorkommen, den Goldpreis, Explorationsaktivitäten und neue Entdeckungen.


© Redaktion GoldSeiten.de



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