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Defla X- Vom Golde und den Buoni Ordinari del Tesoro

27.05.2018  |  Christian Vartian
Wer deflationiert, muß fühlen, dazu aber später, zuerst zum Golde:

Es will noch einen Retest und dann wird es wohl steigen

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Wahrscheinlich sehen wir die Unterstützung im Bereich 1292$ nochmals, kann 1297 sein oder selbst etwas über 1280 und dann wird es wahrscheinlich steigen.

Unsere überlegenen Indikatoren können soetwas ziemlich gut vorhersagen.

Im relevanten Bild, dem Crosschart Gold vs. EURO steigt Gold nun schon deutlich

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und dies ist deswegen relevant, weil die Preise der Güter der Welt wie in einem der letzten HAMs ausführlich erläutert, dem EUR folgen und nicht dem USD, letzterer ist durch die schwache Wirtschaftskraft der USA eher ein Finanzasset, in letzterem Sektor aber ein wichtiges und die ideale Währung FÜR GOLDHALTER, um Zahlungsmittelreserven zu halten, zusätzlich zum Gold, sonst nicht.

Der EUR selber wird vielleicht noch ein Wenig sinken, dann aber auch zumindest nach oben retracen, so um die 1,2050 herum als Ziel.

Es kommt nämlich eine gute Idee aus Italien, parallelles Staatsgeld mit sektoral beschränktem Einsatz und obwohl wir schon das vorauseilende Entsetzen aller Monetaristen lesen und breitest zu lesen erwarten, muß das gar nicht schlecht sein.

Es kann bei übermäßigem Mißbrauch zwar schlecht sein, muß aber nicht.

Das Spannende daran ist das Parallelle und das träfe eine Stärke des EUR, seinen größten Vorteil: Es ist DER Index der Welt, etwas besseres zur Preisfindung für Güter als den in ihm wohnenden ECU gibt es nicht.

Nur hat man halt den ECU, der ein Währungskorb war und zwar der beste, zu einer verklebten Währung namens EUR gemacht, statt ihn richtigerweise als Zweitwährung zu den ehemaligen Nationalwährungen DEM, LUF, NLG, FFR, ATS, LIT usw. einzuführen, mit floatendem Kurs zu diesen und als gewichteten Index aus diesen.

Man hätte mit ECU EU weit zahlen können, immer gleichzeitig und alternativ zur nationalen Landeswährung, in der BRD also im Supermarkt Preisschilder in DEM und ECU, in Italien in LIT und ECU usw.

Kein einziges Problem des EUR, sei es Wettbewerbsverzerrung, Deindustrialisierung der schwächeren EUR-Länder, Vermögensschäden der stärkeren EUR- Länder usw. wäre eingetreten mit dem ECU, nur die Vorteile, kein Nachteil.

Die Preise der Welt wären dem ECU gefolgt, nicht anders, als sie heute dem EUR folgen, dennoch hätte Frankreich mit dem weiter bestehenden Franc gegen die weiter bestehende DEM abwerten können (insbesondere um Schröders Lohnverzichtsanschlag = de facto Abwertung der BRD mitten im EUR abzuwehren) und hätte mehr Industrie behalten und die Deutschen hätten weniger Forderungen aufgebaut und mehr Vermögen real usw.

Nun, wie kommt man aus der Verschlechterung namens "EUR" (hier steht bewußt nicht schlecht, sondern schlechter als möglich gewesen wäre) verglichen mit dem ECU wieder raus?:

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