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12 Anzeichen für die nächste globale Wirtschaftskrise

28.05.2018  |  Redaktion
Der Autor und Marktbeobachter Michael Snyder warnte kürzlich auf seinem Blog davor, dass die nächste verheerende und weltumspannende Wirtschaftskrise kurz bevorstehen könnte. Seiner Einschätzung nach gab es schon lange nicht mehr so viele beunruhigende Hinweise auf einen Crash wie zur Zeit. Er listet zwölf Anzeichen auf, die Investoren nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten:

    1. Das "Smart Money" verlässt die Aktienmärkte in zunehmendem Tempo. Zu vergleichbaren Abflüssen kam es zuletzt kurz vor der Finanzkrise von 2008.

    2. Die Ratingagentur Moody's warnt vor einer "besonders großen Welle an Ausfällen" bei den Junk-Bonds.

    3. Nach Angaben des US-Einlagensicherungsfonds haben sich die Assets der Problembanken im ersten Quartal verdreifacht - ein Hinweis darauf, dass einige Großbanken in Schwierigkeiten stecken.

    4. Die US-Staatsanleihen entwickelten sich zu Jahresbeginn so schlecht wie schon seit der großen Depression nicht mehr.

    5. Die Hypothekenzinsen sind in den USA auf ein 7-Jahres-Hoch gestiegen und haben sich so schnell erhöht wie schon seit fast 50 Jahren nicht mehr. Das wird negative Auswirkungen auf die Immobilienbranche haben.

    6. Die Zahlungsausfälle im Einzelhandel haben 2018 ein Rekordhoch erreicht.

    7. Wenn sich der derzeitige Trend fortsetzt, wird es in diesem Jahr mehr Geschäftsschließungen im Einzelhandel geben als je zuvor.

    8. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt stehen kurz davor, einen internationalen Handelskrieg zu beginnen.

    9. Italien, die neuntgrößte Volkswirtschaft der Welt, steckt mitten in einer weiteren Finanzkrise. Diese scheint sogar schlimmer zu sein als die letzte und könnte auf andere Teile der Eurozone übergreifen.

    10. Die Aktien der italienischen Banken sind letzte Woche stark eingebrochen.

    11. Die Rendite der 2-jährigen italienischen Staatsanleihe hat den höchsten Wert seit 2014 erreicht.

    12. Die Deutsche Bank hat angekündigt, dass sie nach jahrelangen Verlusten weitere 7.000 Stellen streichen wird. Sollte die Bank zusammenbrechen, wäre das mit dem Fall von Lehman Brothers im Jahr 2008 vergleichbar.

Michael Snyder geht davon aus, dass das Epizentrum der nächsten Krise in Europa liegen wird. Besondere Sorgen bereiten ihm die Finanzlage in Italien und die fehlenden Kapazitäten der EU, mit einem finanziellen Kollapses des Landes fertigzuwerden. Er erinnert dabei an die nur mit Mühe und Not bewältigte Schuldenkrise in Griechenland. Die italienische Volkswirtschaft ist jedoch um als Vielfaches größer als die griechische.

Ein Übergreifen der Krise auf die USA und zahlreiche andere Staaten wäre in diesem Fall wohl kaum zu vermeiden. Auch die Zentralbanken hätten ihr nach Einschätzung von Synder nur wenig entgegenzusetzen, da diese ihre Möglichkeiten in den letzten Jahren bereits fast vollständig ausgeschöpft hätten.


© Redaktion GoldSeiten.de



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