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Gold: Endgültiger Ausbruch nach oben in den kommenden Monaten

12.06.2018  |  Clive Maund
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Der Chart, der die aktuelle Positionierung der Trader am Terminmarkt gemäß den Daten des Commitments of Traders Report zeigt, hat sich in der letzten Woche etwas verschlechtert, was zu einem kleinen Kursrücksetzer führen könnte. Seit Ende Januar beobachten wir unterm Strich jedoch eine Verbesserung der Daten, da die zuvor recht hohen Short-Positionen der Commercials und die Long-Positionen der großen Spekulanten unterdessen abgebaut wurden.

Die Marktstruktur könnte noch besser sein, aber zumindest sind die Positionen nicht so hoch, dass sie einen Ausbruch des Goldkurses nach oben verhindern würden. Zudem ist in den kommenden Wochen, vor der nächsten Rally, wahrscheinlich noch Zeit für weitere Verbesserungen.

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Wir wollen noch einmal darauf hinweisen, dass die saisonal beste Zeit des Jahres für Gold in wenigen Wochen beginnt, wie der untenstehende Chart illustriert. August und September sind typischerweise die besten Monate, d. h. dies wäre auch die optimale Zeit für den großen Ausbruch nach oben (auch wenn dieser nicht zwangsläufig von saisonalen Faktoren abhängt und theoretisch jederzeit erfolgen könnte).

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Interessant ist immer auch die Analyse von Gold in anderen Währungen. In unserem 5-Jahres-Chart für Gold in Euro sehen wir den Kurs nahe der Untergrenze eines großen, aufwärts gerichteten Trendkanals. Er scheint bereit für eine neue Rally in Richtung der oberen Trendlinie. Der Dollar selbst scheint prädestiniert für einen Rücksetzer, was eine Erholungsrally des gebeutelten Euros impliziert. Folglich sollte Gold gegenüber dem Dollar noch stärker an Wert gewinnen.

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Damit sich der Euro erholen kann, muss es jedoch zu einer Entspannung der Lage im Zusammenhang mit der krisengeplagten Deutschen Bank kommen, vor allem da diese über enorme Derivatbestände verfügt und somit ein ernstes systemisches Risiko darstellt. Es ist daher durchaus interessant, einen Blick auf den Kurschart der Deutschen Bank zu werfen.

Der aktuelle 6-Monats-Chart ist tatsächlich recht ermutigend und legt zumindest eine vorübergehende Entspannung der europäischen Bankenkrise nahe.

Wie wir sehen, stürzte der Kurs Ende letzter Woche bei hohem Handelsvolumen im Rahmen einer Kapitulation in die Tiefe. Zurück blieb ein bullischer Hammer im Kerzenchart, und obwohl die Preisspanne der Umkehr im Intraday-Handel nicht sonderlich beeindruckend war, deutet das Volumen darauf hin, dass der freie Fall vorerst beendet ist und eine Erholungsrally bevorsteht. Dies würde auch dem Euro wieder Auftrieb geben. Wir können in jedem Fall davon ausgehen, dass die Machthaber Europas "Himmel und Hölle" in Bewegung setzen werden, um weitere Kursverluste zu vermeiden.


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