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TD Bank: Niedrige Realzinsen werden den Goldpreis langfristig unterstützen

12.06.2018  |  Redaktion
Bart Melek, der Rohstoff-Chefstratege der Toronto Dominion Bank, rechnet langfristig mit einem Aufschwung im Edelmetallsektor, wie aus einem gestern auf Platts.com veröffentlichten Artikel hervorgeht. Positiv auf die Preisentwicklung werden sich seiner Einschätzung nach insbesondere ein schwächerer US-Dollar sowie die Stabilisierung des Zinsniveaus auswirken.

"Im Allgemeinen sind wir hinsichtlich des Edelmetallsektors für die kommenden Jahre recht optimistisch, und ein wichtiger Faktor sind in diesem Zusammenhang die niedrigen Realzinsen", sagte der Experte während eines Vortrags auf der 42. Jahreskonferenz des International Precious Metals Institute in San Antonio. Melek glaubt demnach nicht, dass die Zinsen global und in den USA auf ein Niveau steigen werden, welches sich negativ auf den Goldpreis auswirken wird.

Der Analyst rechnet mit einer Erhöhung des US-Leitzinses durch die Federal Reserve in dieser Woche sowie einem weiteren Zinsschritt in diesem Jahr. Für 2019 prognostiziert er nur ein oder zwei Zinsanhebungen. Die US-Notenbank werde dabei vorsichtig in ihrer Ausdrucksweise bleiben und keine starken geldpolitischen Straffungen ankündigen, was wiederum den Dollar unter leichten Abwärtsdruck setzen wird. "Unserer Ansicht nach wird sich der US-Dollar wahrscheinlich ab dem dritten und vierten Quartal 2018 schwächer entwickeln", so Melek.

Auch fundamentale Faktoren, insbesondere die stagnierende Minenproduktion, könnten sich seiner Einschätzung nach langfristig positiv auf die Edelmetallkurse auswirken. Die Silberproduktion war im letzten Jahr rückläufig und eine Erholung sei nicht zu erwarten. Auch im Goldbergbau werden die Fördermengen voraussichtlich nicht weiter steigen, während die Produktion von Platin und Palladium sinkt.

Die Nachfrage sei dagegen weiterhin hoch. "Ich denke, dass das ein Katalysator für höhere Preise sein könnte", fügte Melek hinzu.


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