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Video-Interview: Finanzprofis sehen kein Aufwärtspotential für Gold

13.06.2018  |  Redaktion
In der Sendung Trading Nation des US-Fernsehsenders CNBC diskutierten die Analysten Gina Sanchez vom Finanzberatungsunternehmen Chantico Global und Frank Cappelleri von der Trading- und Finanzdienstleistungsgesellschaft Instinet gestern die Situation am Goldmarkt. Beide zeigten dabei wenig Begeisterung für den Sektor: Während Frank Cappelleri vor allem darauf hinwies, dass sich andere Assets im Rohstoffsektor zuletzt besser entwickelt haben, war Gina Sanchez eindeutig bearish eingestellt.

Die Moderatorin weist zu Beginn des Beitrags darauf hin, dass das Verhältnis zwischen dem Aktienindex S&P 500 und dem Goldkurs auf den höchsten Stand seit 13 Jahren gestiegen ist, d. h. dass die Performance der Aktienmärkte bei Weitem besser ist, als die des Edelmetalls. Der Trader Cappelleri entgegnet, dass sich der Goldpreis sein Niveau in den vergangenen Jahren immerhin gehalten hat. Allerdings habe der Kurs bereits mehrfach kurz vor dem Ausbruch über eine langfristige Widerstandslinie gestanden, nur um doch jedes Mal wieder zurückzufallen. "Ich glaube, dass für Goldkäufe derzeit keine Eile besteht", meint der Profi. "Denken Sie nur an all die anderen Anlageklassen, die sich besser entwickelt haben und teilweise sogar auf neue Hochs gestiegen sind."

Gina Sanchez bringt die Lage am Goldmarkt in einen größeren Zusammenhang: "Für den Goldkurs wird es letztendlich abwärts gehen", meint sie. Grund für diese Prognose sind die Annahmen zur Entwicklung des Zinsniveaus, des US-Dollars und der Volatilität, die der Analystin zufolge die wichtigsten Preisfaktoren am Goldmarkt darstellen. "Letztlich rechnen wir mit höheren Zinssätzen sowie einem stärkeren Dollar, und die Volatilität sollte sich in Grenzen halten", sagt Sanchez. Gold sei daher zur Zeit eher ein "Trade" als ein "Investment". Die Expertin empfiehlt, Gold derzeit lieber zu verkaufen als zu kaufen.



© Redaktion GoldSeiten.de



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