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Gold vs. Aktien: Verhältnisse deuten keine Korrelation an

23.06.2018  |   Kelsey Williams
Dort draußen gibt es eine Menge extensiver Recherchen und Artikel, die Gold vs. Aktien behandeln. Manchmal versucht man so, das Argument, dass Aktien bessere, langfristigere Investitionen sind als Gold, zu stützen oder zu rechtfertigen. Und die Ergebnisse scheinen darauf hinzudeuten.

Aber Gold ist gar keine Investition.

Gold ist echtes Geld und ein "Wertspeicher". Seine Fundamentaldaten haben nichts mit den Fundamentaldaten der Aktien oder irgendeiner anderen Investition zu tun. Wenn Gold als eine Investition analysiert wird, vergleicht man es mit anderen Investitionen. Und danach suchen Analysten dann nach Korrelationen.

Manche sagen, dass eine "Investition" in Gold umgekehrt mit Aktien korreliert. Aber es gab Zeiträume, in denen sowohl Aktien als auch Gold gleichzeitig stiegen und fielen.

Und Gold als alternative Investition oder sicheren Vermögenswert zu klassifizieren, verwirrt die Leute und erzeugt unrealistische Erwartungen. Wenn wir Äpfel mit Orangen vergleichen, wissen wir zumindest, dass beides Früchte sind.

Einige von denjenigen, die denken, dass Gold und Aktien umgekehrt korrelierende Investitionen sind, verfolgen das Verhältnis zwischen Dow Jones und Gold. Das Verhältnis wird durch den Vergleich des US-Dollarpreises je Unze Gold zum Dow Jones Industrial Average kalkuliert - auf eine Art und Weise, die hypothetisch bestimmt, wie viele Unzen Gold benötigt werden, um den Dow zu "kaufen".

Beispielsweise kostet Gold aktuell 1.297,00 je Unze und der Dow Jones Industrial Average schloss heute (07.06.2018) bei 25.241 Punkten. Wenn wir 25.241 durch 1.297,00 teilen, erhalten wir 19,46. Das bedeutet - theoretisch - dass der Kauf des Dow 19,46 Unzen kostet. Keine realitätsnahe Praxisanwendung von Zahlen, dennoch sind einige Leute davon überzeugt, dass die beiden umgekehrt korrelieren, wenn man sie auf einem Chart mit angemessenen Zeitspannen plottet. Das stimmt nicht, aber das gibt uns zumindest einige Gesprächsthemen. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen:

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Die drei aufeinanderfolgenden Hochs des Verhältnisses stimmen mit den Hochs am Aktienmarkt überein. Und die Tiefpunkte nach den Höchstständen im Januar 1980 und im August 2011 stimmten mit den Hochs am Goldmarkt überein.

Demnach scheint es, als sei der Treiber hinter den Aufwärtsbewegungen des Verhältnisses ein höherer Aktienmarkt; und als seien Abwärtsbewegungen im Verhältnis hauptsächlich das Resultat von einem wesentlich höheren Goldpreis. Scheint vernünftig, aber...

Die Abwärtsbewegung von September 1929 bis Juni 1933 wurde beinahe vollständig von einem niedrigeren Aktienpreis ausgelöst - nicht höheren Goldpreisen. Das macht auf die Tatsache aufmerksam, dass das Verhältnis den relativen Preisunterschied der beiden Werte zeigt. Es lässt keinerlei Korrelation vermuten.

Damit eine Korrelation existieren kann, muss es Fundamentaldaten geben, die die beiden Werte, die miteinander verglichen werden, verbinden. Es gibt beispielsweise eine mögliche Korrelation zwischen lokalen, durch schlechtes Wetter bedingten Missernten. Aber wie prognostiziert man den Zeitpunkt und das Ausmaß oder die Auswirkungen, so dass es profitabel sein kann?

Und es gibt sicherlich eine Korrelation zwischen den Arbeitskosten und Materialien vs. den endgültigen Baukosten eines neuen Hauses. Aber es gibt keine Verbindung zwischen den Arbeitskosten und Materialien vs. der Anzahl begonnener Hausneubauten.

Wir können Muster und Rhythmus finden, die eine eventuelle Korrelation (oder umgekehrte Korrelation) darstellen können, indem wir die Preisunterschiede der beiden Werte plotten; doch das lässt noch immer keine Verbindung vermuten.

Nichtsdestotrotz gibt es einige positive Dinge, die wir durch diesen Chart lernen können. Damit wir dies jedoch können, müssen wir unsere Perspektive verändern.

Hier ist ein weiter Chart. Dieser umfasst die hundertjährige Geschichte des Verhältnisses zwischen US-Dollar und Dow Jones Industrial Average.


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