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Ist das Fördermaximum im Goldbergbau erreicht? - Metals Focus

14.06.2018  |  Redaktion
In der aktuellen Ausgabe des Newsletters "Precious Metals Weekly" widmen sich die Analysten vom Marktforschungsunternehmen Metals Focus der Frage, ob die Produktionsleistung der weltweiten Goldminen ihren Höhepunkt bereits erreicht hat und in Zukunft abnehmen wird.

Die Indizien deuten dabei in unterschiedliche Richtungen. 2017 wurde beispielsweise erneut ein Rekord in der Goldproduktion erzielt, allerdings lag die Fördermenge insgesamt nur 3 Tonnen über der des Vorjahres. Andererseits wäre der Minenausstoß deutlich höher gewesen, wäre nicht im chinesischen Goldbergbau aufgrund strengerer Umweltauflagen ein Rückgang von 7% verzeichnet worden.

Unbestreitbar ist jedoch, dass die Zahl neuer Minen in den letzten Jahren tendenziell abgenommen hat. Während 2011-2013 noch durchschnittlich elf Projekte jährlich die Produktionsphase erreichten, waren es 2014-2016 nur noch fünf. Im letzten Jahr begannen den Marktforschern zufolge allerdings 20 neue Minen mit der Goldförderung - eine Ausnahme?

Metals Focus prognostiziert, dass sich die Produktionsleistung im Goldbergbau in diesem Jahr noch einmal minimal um 0,1% erhöhen wird. Bis 2020 wird es sich nach Einschätzung der Analysten aber bemerkbar machen, dass jahrelang zu wenig in neue Projekte investiert wurde und viele fortgeschrittene Minen Verluste machten. Die Gesamtfördermenge werde dann 1,7% unter dem Niveau des Jahres 2017 liegen.

Positiv zu werten ist dem Bericht zufolge, dass die abgebauten Goldvorkommen 2017 durch die Erweiterung noch vorhandener Reserven mehr als ausgeglichen wurden. Perspektivisch besteht dadurch das Potential einer Produktionssteigerung in der Zukunft. Einen höheren Minenausstoß erwarten die Analysten in den kommenden Jahren vor allem von Russland, Kanada, Burkina Faso, der Demokratischen Republik Kongo, Mauretanien und der Mongolei. In China sei dagegen zumindest kurzfristig nicht mit einer Rückkehr zum früheren Niveau zu rechnen.


© Redaktion GoldSeiten.de



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