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Marktparallelen zwischen den Jahren 2000 und 2018

07.07.2018  |  Gary E. Christenson
Bei einer Aktienmarktspitze lässt man keine Glocke ertönen. Wenn eine Glocke existiert, dann würde sie jemand an der Wall Street zum Schweigen bringen.

Kurze Zusammenfassung: Aktien - Vorsicht!

Hochs sind oftmals über mehrere Monate verteilt. Das ermutigt die Leute zu dem Glauben, dass der Bullenmarkt stark bleibt und noch nicht für einen Zusammenbruch bereit ist.

Viele haben diese Aktienmarktparallelen während der Blase von 1998 bis 2000 beobachtet. Beachten Sie die Parallelen.

Wöchentliche Hochs der Dotcom-Ära:

14. Mai 1999: Transports-Hoch

7. Januar 2000: Yahoo-Hoch (AABA)

14. Januar 2000: DOW-Hoch

10. März 2000: gemischtes Hoch des NASDAQ

10. März 2000: DAX-Hoch

24. März 2000: Hoch des NASDAQ 100

24. März 2000: Hoch des S&P 500

31. März 2000: Hoch von CISCO Systems

14. April 2000: Hoch des NIKKEI 200

1. September 2000: Hoch von Intel Corporation


Wöchentliche Hochs der aktuellen Blase:

19. Januar 2018: Transports-Hoch

26. Januar 2018: DOW-Hoch

26. Januar 2018: DAX-Hoch

26. Januar 2018: Hoch des S&P 500

26. Januar 2018: Hoch des NIKKEI 225

11. Mai 2018: Hoch von CISCO Systems

8. Juni 2018: Hoch von Intel Corporation

15. Juni 2018: Yahoo-Hoch (AABA)

22. Juni 2018: gemischtes Hoch des NASDAQ

22. Juni 2018: Hoch des NASDAQ 100

22. Juni 2018: Amazon-Hoch


Na, und?

• Der DOW, Transports, DAX, S&P 500 und der Nikkei 225 erreichten im Januar ihre Spitzen, vor fünf Monaten. Der NASDAQ Index und die Aktien der Technologie- und Internetunternehmen erreichten ihre Hochs (bisher) im Mai und Juni 2018.

• Der Verlauf der Hochs - unter Ausschluss von Transports - nahm im Jahr 2000 die Zeitspanne von Januar bis September in Anspruch. Der darauffolgende Zusammenbruch war brutal.

• Der Verlauf der Hochs nahm im Jahr 2018 (bisher) die Zeitspanne von Januar bis Juni in Anspruch. Der NASDAQ, insbesondere die FAANG-Aktien (Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google), hat sich zu schnell und zu stark nach oben entwickelt. Eine Korrektur ist überfällig.

• Dieser Unsinn ist vielleicht noch nicht vorbei. Die Aktien Amazons und der anderen Unternehmen könnten noch weiter steigen. Die Leute von Elliott Wave haben einen Zielwert für Amazon von etwa 1.900 Punkte erwähnt, was ein Anstieg von 200 Punkten darstellt.

• Je größer die durch Liquidität verursachte Rally, desto größer der Crash. Denken Sie an den Zusammenbruch im Jahr 2000.


Spezifische Aktien im Jahr 2018:

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Es sieht so aus, als befänden sich die Amazon-Aktien in einer Blase, vor allem im Monatschart. Noch könnte sie nicht zum Platzen bereit sein.


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