Wir verwenden Cookies, um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu ermöglichen. Wenn Sie weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr erfahren
In Ihrem Webbrowser ist JavaScript deaktiviert. Um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können, muss JavaScript aktiviert sein.
Suche
 

US-Schuldenbombe: Die Zündschnur brennt bereits

07.08.2018  |  Mark J. Lundeen
Angesichts der recht ereignislosen Woche an den Märkten wird der aktuelle Marktbericht etwas kürzer ausfallen als üblich. Der Dow Jones hat im Laufe der letzten Woche 0,04% (11,51 Punkte) zugelegt und blieb damit praktisch unverändert.

Open in new window

Die im folgenden Chart eingezeichnete Box umfasst die letzten fünf Handelswochen an der New Yorker Börse. Wie Sie sehen können, hat der Dow Jones offenbar beschlossen, in der ersten Augustwoche eine Pause einzulegen.

Open in new window

Kommen wir zum Goldmarkt. Hier wenden die "politischen Entscheidungsträger" nach wie vor die sogenannte FUD-Strategie an: Es werden Furcht, Ungewissheit und Zweifel gesät (englisch Fear, Uncertainty and Doubt), um die Edelmetallkurse nach unten zu drücken. Wird genügend Druck ausgeübt, fallen die Preise. Diese Gesetzmäßigkeit sagt jedoch nichts darüber aus, wie stark die Kursverluste sind. Aus diesem Grund habe ich eine Tabelle in den nachfolgenden Bear's Eye View Chart eingefügt, die zeigt, wie sich der Goldpreis in den 81 Handelstagen nach den letzten beiden langfristigen Hochs im Januar 1980 und im August 2011 entwickelt hat.

Zum Vergleich habe ich auch die Entwicklung während des aktuellen Kursrückgangs angegeben, der - wie Sie sich wahrscheinlich denken können - vor 81 Handelstagen am 11. April begann. Wie der Tabelle zu entnehmen ist, hat der Goldpreis seitdem 10,23% nachgegeben. Aus der Perspektive eines bullischen Anlegers ist das immerhin besser als die Kursverluste, die 2011 und 1980 verzeichnet wurden.

Doch ist das überhaupt von Bedeutung? Ich denke schon! Zu großen Kursverlusten im Rahmen eines Bärenmarktes kommt es immer dann, wenn ein Markt zuvor extrem überbewertet war - also direkt nach dem letzten Allzeithoch der vorherigen Hausse. Bis zum Mai 1980, also allein in den ersten 81 Handelstagen der Baisse von 1980-1999, ist der Goldpreis beispielsweise um 36,71% gefallen.

Wie der Bear's Eye View (BEV) Chart unten deutlich macht, sollte der Goldkurs in den folgenden beiden Jahrzehnten noch viel tiefer sinken. (Der Chart zeigt, wie weit Gold jeweils vom letzten Allzeithoch entfernt ist. Ein neuer Höchstkurs entspricht der 0%-Linie im Chart.) Vergleichen Sie nun die Entwicklung des Goldpreises in diesem Chart von 2011 bis heute mit der Performance zwischen 1980 und 1987. In den 1980er Jahren haben die Bären am Goldmarkt die Bullen so richtig fertig gemacht.

Open in new window

Man darf davon ausgehen, dass die bearishen Marktteilnehmer (die Großbanken und die "Regulatoren") eine solche Entwicklung auch heute begrüßen würden. Warum sorgen sie dann nicht dafür, dass der Kurs ebenso stark einbricht? Offenbar, weil sie dazu nicht mehr in der Lage sind.


Bewerten 
A A A
PDF Versenden Drucken

Für den Inhalt des Beitrages ist allein der Autor verantwortlich bzw. die aufgeführte Quelle. Bild- oder Filmrechte liegen beim Autor/Quelle bzw. bei der vom ihm benannten Quelle. Bei Übersetzungen können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der vertretene Standpunkt eines Autors spiegelt generell nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers wieder. Mittels der Veröffentlichung will dieser lediglich ein pluralistisches Meinungsbild darstellen. Direkte oder indirekte Aussagen in einem Beitrag stellen keinerlei Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Wertpapieren dar. Wir wehren uns gegen jede Form von Hass, Diskriminierung und Verletzung der Menschenwürde. Beachten Sie bitte auch unsere AGB/Disclaimer!



NewsStories::getAuthorLink() UID: 291
NewsStories::getAuthorLink() 2

Alle Angaben ohne Gewähr! Copyright © by GoldSeiten.de 1999-2018.
Die Reproduktion, Modifikation oder Verwendung der Inhalte ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt!

"Wir weisen Sie ausdrücklich auf unser virtuelles Hausrecht hin!"