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Saxo Bank: Gold leidet unter dem Handelskrieg

09.08.2018  |  Redaktion
Für Ole Hansen, den leitenden Rohstoffstrategen der Saxo Bank, ist es keine Überraschung, dass der Goldpreis bei neuen Nachrichten über die Zuspitzung des Handelskonflikts zwischen China und den USA sinkt. Kurzfristig setzen die höheren Zölle den Yuan unter Druck und stärken den Dollar, so der Experte. Dadurch steige auch der Abwärtsdruck auf den Goldkurs.

Wie aus einem gestern veröffentlichten Artikel des Nachrichtenportals Kitco News hervorgeht, glaubt Hansen, dass der Goldpreis in den nächsten Tagen bis zur wichtigen Unterstützungslinie von 1.180 $ fallen könnte. Seiner Einschätzung nach ist die Talsohle des derzeitigen Abwärtstrends noch nicht erreicht.

Er selbst sei dennoch nicht bereit, das Handtuch zu werfen. "Kurzfristig wird der Handelskrieg für den Goldpreis schlecht sein, aber je länger er dauert, desto größer wird die Gefahr für die US-Wirtschaft", erklärte der Marktbeobachter. "Eine schwächere Wirtschaft wird den US-Dollar belasten und Gold die Chance geben, zu glänzen."

Obwohl Hansen also später in diesem Jahr eine bessere Entwicklung des Goldpreises vorhersagt, müsse zuvor noch viel geschehen, um die negative Marktstimmung zu überwinden. Das erste interessante Kursniveau wäre für Trader bei einem Anstieg über die Widerstandslinie von 1.235 $ erreicht. Letztlich sei jedoch eine Rally auf 1.300 $ nötig, um das Interesse der Investoren an Gold wirklich wieder zu wecken.


© Redaktion GoldSeiten.de



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