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Capital Economics korrigiert Goldpreisvorhersage nach unten

11.08.2018  |  Redaktion
Die Analysten des unabhängigen Wirtschaftsforschungsunternehmens Capital Economics sehen vorerst keine Hoffnung auf höhere Goldpreise. Wie ScrapRegister.com kürzlich berichtete, korrigierten sie daher ihre Preisvorhersage für das Jahresende 2018 von 1.300 $ auf 1.200 $ je Unze nach unten.

Wie viele andere Marktbeobachter erklärt auch Simona Gambarini, Rohstoffanalystin bei Capital Economics, die schlechte Entwicklung des Goldpreises in erster Linie mit dem starken Dollar. Ihrer Ansicht nach wird sich an diesem Trend im Rest des Jahres auch nichts mehr ändern: Sie erwartet, dass sich der US-Dollar bis in das Jahr 2019 hinein gut entwickelt und das bevorzugte Safe-Haven-Asset der Investoren bleibt.

"Es ist unmöglich vorherzusagen, wie genau sich die Handelspolitik der USA entwickeln wird, aber wir glauben, dass die Spannungen eher zunehmen als abnehmen werden", schreibt Gambarini in einem aktuellen Markt-Update. "Angesichts dieser Umstände und unserer Ansicht, dass die Fed den Leitzins 2018 noch zweimal anheben wird, glauben wir, dass der Dollar weiterhin gute Unterstützung erhält."

Die Marktbeobachter weisen in diesem Zusammenhang darauf auch hin, dass der starke US-Dollar Gold für entscheidende Märkte wie Indien oder China im Verhältnis teurer macht. Aufgrund des verlangsamten Wirtschaftswachstums ist die Nachfrage nach Goldschmuck in diesen Ländern bereits gesunken. Eine Verbesserung der Lage sei vorerst nicht abzusehen.

Erst mittelfristig rechnet Capital Economics wieder mit positiven Entwicklungen am Goldmarkt. In der zweiten Hälfte des kommenden Jahres könnte das Edelmetall demnach wieder Kursgewinne verzeichnen, falls sich das Wirtschaftswachstum in den USA abkühlt und die Federal Reserve von weiteren Straffungen ihrer Geldpolitik Abstand nimmt. Infolgedessen könnte der Goldpreis bis zum Jahresende 2019 bis auf 1.350 $ klettern.


© Redaktion GoldSeiten.de



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