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Die Symptome oder die Ursache behandeln?

01.09.2018  |  Gary E. Christenson
Sie haben Kopfschmerzen. Behandeln Sie diese mit Aspirin. Nun ... vielleicht. Die Kopfschmerzen sind ein Symptom. Die Ursachen könnten angespannte Nackenmuskeln, ein Hirntumor oder irgendetwas anderes sein. Aspirin lindert die Schmerzen und reduziert die Entzündung, wird einen Hirntumor jedoch nicht behandeln oder Ihre Nackenmuskeln entspannen. Aspirin behandelt vielleicht die Symptome, wird die Ursache der Kopfschmerzen jedoch nicht bekämpfen.

Verschiedene Ursachen setzen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten voraus. Die Behandlung von Symptomen kann sekundäre Probleme, Nebenwirkungen und unerwartete Folgen mit sich bringen. Das trifft sowohl auf die Medizin als auch auf die Volkswirtschaft zu.

Die Verbraucherpreisinflation ist ein Symptom. Eine Gallone Benzin kostete vor 50 Jahren 0,30 Dollar, heute 3 Dollar und könnte in weiteren 50 Jahren 30 bis 100 Dollar kosten. Die Ursache sind nicht die geizigen Ölunternehmen, sondern die entwerteten Dollar, mit denen man immer weniger kaufen kann als vor einem, drei, fünf oder zehn Dekaden. Süßigkeiten, Bier, Zigaretten, Brot, Kartoffeln, Wall-Street-Boni, politische Schmiergelder und medizinische Ausgaben kosten in entwerteten Dollar ebenfalls mehr.

Um die vom Bankenkartell geschaffene Verbraucherpreisinflation zu bekämpfen, kreierten die USA einfache Slogans wie "Whip Inflation Now", also etwa "Gehen wir jetzt gegen die Inflation vor", als Teil einer Kampagne im Jahr 1974. (Komplett ineffektiv ...)

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Oder die USA könnten (irgendwann) die realen Ursachen ansprechen - das Mindestreservebankwesen, die Defizitausgaben der Regierung und die Zentralbankenmanipulation der Währungsgeldmenge. Die Geldmenge M2, ein Maßstab der Währungsgeldmenge, ist seit Jahrzehnten schneller als das Wirtschaftswachstum angestiegen. Die Verbraucherpreisinflation war die Folge. Lesen Sie "Silber - Frustrierend und Aufregend!"

Ursache: Das Bankenkartell und die Politiker haben zu viele entwertete Dollar geschaffen.

Ergebnis: Höhere Preise! Seit 1913 mit keinem Ende in Sicht!

Problem: Banker erhöhen Ihren Umsatz und Profit durch das Mindestreservebankwesen. Die übermäßigen Gewinne kaufen auch Politiker, die deren Macht und Einfluss wiederum verstärken, Stimmen gewinnen und die gesammelten Steuern plus zusätzlich geliehener Dollar ausgeben. Unternehmen erhöhen Profite, die Aktienpreise steigen und "die glücklichen Tage brechen an." Dieses schnelle Geld ist abhängig von geliehenen Dollar und geliehener Zeit, aber nur wenige wollen zurück zum ehrlichen Geld anstelle der vom Bankenkartell geschaffenen und kontrollierten Fiat-Dollar.

Problem: Die Geldmenge und die Schulden steigen exponentiell und verdoppeln sich alle zehn Jahre. Die offiziellen Staatsschulden verdoppeln sich alle acht bis neun Jahre. Die Schulden (die gesamten Schuldenverbindlichkeiten per St. Louis Fed) in den USA betragen im Jahr 2018 45 Billionen Dollar. Wenn sie sich in zehn Jahren wie gewöhnlich verdoppeln, dann muss die Wirtschaft im Jahr 2028 weitere 45 Billionen Dollar absorbieren. Wo wird das hinführen und wie stark werden diese 45 Billionen Dollar die Preise erhöhen?
  • Der Komplex aus Militär, Industrie und Sicherheit wird darauf schwören, dass er verbesserte Waffen benötigt.
  • Die Pharmaindustrie wird nach umfangreicherer Medikamentenforschung und größeren Profiten verlangen.
  • Unterfinanzierte Rentenkassen werden um Bailouts flehen.
  • Die Regierung wird expandieren.
  • Sozialisten werden kostenlose Bildung, ein kostenloses Gesundheitssystem, den Erlass von Studienschulden, ein bedingungsloses Grundeinkommen, zusätzliche Leistungen für Behinderte, Anhebungen des Grundeinkommens und vieles mehr verlangen.

Ursache: Zu viel "Falschgeld" wird vom Bankenkartell und durch die fiskale Verantwortungslosigkeit der Regierung geschaffen.

Symptome: Deutlich höhere Preise stehen uns bevor und die Stagflation der 1970er Jahre wird sich wiederholen. Erwarten Sie Marktzusammenbrüche, Korrekturen und soziale Unruhen. Übermäßige Schulden und "außer Kontrolle geratene" Ausgaben werden die Wirtschaft verzerren.

Problem: Kein Politiker möchte die Ursachen ansprechen. Politiker geben anderen die Schuld für die Symptome. Erwarten Sie Zusammenbrüche, eine weitere Dollarentwertung und höhere Verbraucherpreise.

Problem: Das nächste Jahrzehnt wird für diejenigen schwierig sein, die nicht zur politischen und finanziellen Elite zählen.

Lösungen: Bezahlen Sie Ihre Schulden ab, investieren Sie Dollar aus überbewerteten Aktienmärkten in Silber und Gold und schützen Sie Ihre Vermögenswerte und Ersparnisse.



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