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Des einen Leid ist des anderen Freud!

12.10.2018  |  Philip Hopf
Während auf den US Märkten gestern eine hartnäckige Form des Reizdarmsyndroms ausbrach und Hakle Feucht-Ultra-Sensitiv-Rekordverkäufe meldete, sah man in den Reihen der Edelmetallfreunde seit langem einmal wieder ein Glänzen im Gesicht. Es war so als wüsste man gar nicht mehr, wie Freude geht, dass es so lange her schien als man das letzte Mal Grund dazu hatte, wie mein Kollege Philip Klinkmüller gestern trefflich schrieb:

"Im Goldlager amüsiert man sich köstlich über das Geschehen an den Aktienmärkten, denn während vor wenigen Wochen noch der eigene Abgesang das Thema Nummer eins gewesen ist, haben diese Rolle nun die Aktienmärkte übernommen. Gold hat von all diesem Geschehen nichts mitbekommen, jetzt ist es nur eine Frage von Stunden, wann die Rufe nach Gold sei ein sicherer Hafen wieder ertönen. Gold hat aktuell schlicht nicht dasselbe Abwärtspotenzial, da seine Korrektur bereits beendet, respektive an einem markanten Zwischenhalt angekommen ist. Es wäre ja schon nahezu kurios, wenn nun Gold parallel zu den Aktienmärkten und deren Gegenbewegung seine eigene lostritt."

Ganz klar, wir sehen nun ein Anlaufen der seit Wochen im Chart markierten Zielzone, die vor lauter Einsamkeit schon in Vergessenheit geraten schien.

Der Chart, den ich Ihnen jetzt zeige, ist mit den gesetzten Pfeilen seit 3 Wochen kein bisschen verändert worden. Bitte schauen Sie sich einfach ältere Berichte von mir an und vergleichen Sie die Charts.

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Haben wir den Crash der Indizes und gleichzeitigen Anstieg der Metalle kommen sehen? Absolut nein, ich weiß nicht, welche fundamentalen Ereignisse morgen stattfinden, diese Ereignisse fungieren jedoch als Katalysator für sich anbahnende Bewegungen. Dies war oder ist nun der Katalysator für diese Bewegung. Wir gehen davon aus, dass sich der Goldpreis nun weiter bis in den Bereich von 1237 $ bis 1262 $ ausdehnen kann.

Dabei wird sich dann entscheiden, ob wir durchbrechen oder was nach wie vor, wie auch im Chart zu sehen, unsere Primäre Erwartung ist, ist einem letzten Impuls auf neue Tiefs abverkaufen. Im folgenden Chart sehen Sie den GLD (SPDR GOLD TRUST) welcher aus starke Zugewinne verbuchen konnte.

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Ich schreibe Ihnen nun, was ich machen werde, dies ist selbstverständlich keine Empfehlung, sondern meine persönliche Vorgehensweise. Meine Positionen im Gold sowie im GLD werde ich im erwähnten Widerstandsbereich verkaufen und mit einem netten aber nicht beträchtlichen Gewinn den Markt verlassen. Sollten wir wider Erwarten durchbrechen, gehen mir zwar ein paar Dollar flöten, aber sei es drum, beim nächsten Abverkauf werden wir nicht auf der Longseite stehen. Es wird immer weitere Setups geben, um Long in den Markt zu kommen. Der Goldpreis, das haben alle begriffen, ist keine Einbahnstraße.

Sollten die Widerstandsbereiche nicht durchbrochen werden, müssen wir mit einem heftigen Abverkauf rechnen, den wir dann entweder auf der Shortseite bespielen oder aber auf der Seitenlinie abwarten, um noch einmal zu deutlich tieferen Kursen einzukaufen.


© Philip Hopf
Hopf-Klinkmüller Capital Management GmbH & Co. KG



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