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Defla XXXL-China auf Finanzkrisenniveau 2008, Harte Landung oder Tiefbohrung?

21.10.2018  |  Christian Vartian
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Macht man sich nun den Spaß, diese Jahreszahlen übereinanderzulegen, dann waren: 2013, 2016 und 2017 perfekt und daher sind die US-Investmentbanken sehr gut kapitalisiert. 2010 und 2011 waren perfekt für Rohstoffe.

Und nun die These:

Nach 2 perfekten TRADEBAREN Börsenjahren 2010 und 2011 und den damit gefüllten Tradekassen der Investmentbanken wagten die Chinesische Führung und die FED die Wende in Richtung Deflation in 2012, nach der niemandem mitgeteilten, aber offenbar bestimmenden Logik:

“Nach 2 Absahnjahren 2010 und 2011 fallen uns die Banken bei dem (deflatorischen) Experiment nicht gleich um”

Und siehe da, durch unsere Analyse hier oben kommen wir ja auf 2016 und 2017 als perfekte Tradingjahre und 2018 gerät die FED in den vom US- Präsidenten richtig beschriebenen Zustand, weil “Nach 2 Absahnjahren 2016 und 2017 fallen uns die Banken bei dem (superdeflatorischen) Experiment nicht gleich um”

Inflation oder Deflation, Kaufkraft der Bürger, echte Vollbeschäftigung, Weltentwicklung, Wirtschaftswachstum ... alles völlig egal, es scheinen Deflationsschocks gesetzt zu werden nach dem Kriterium: Der Patient soll verwundet werden, aber nicht sterben, daher abhängig von seinen Kraftreserven, welche er in den beiden Vorjahren bilden konnte.

Und dann hätten wir ja die gute Nachricht für alle Nichtdestruktivisten: China ware diese Woche dann unten angekommen, wo es ja (siehe seine Geldmengenreduktions- Aktionen von 2012) hinzukommen offenen Auges riskierte.

Und damit wäre die FED alleine, noch dazu gegen den US-Präsidenten.

Ansonsten ganz nette Gewinne in EUR bei Gold und Palladium, auch wenn Preise von unter 1400 EUR/ Unze beim Gold jeden aktiven Verkauf genau so weiter verbieten wie dies Preise von unter 1000 EUR/ Unze Palladium tun.

Die andauernde Optimierung des Portfolios dient also in diesen Preisregionen der Allokationskontrolle, dem Vermögenszuwachs von bisher 36% in EUR in 2018 aber nicht etwa dem Verkauf einer Goldunze für den diese Woche gestiegenen, aber inakzeptabel niedrigen Preis von 1065 EUR.

Hier ein CFD Chart, wie immer nur in etwa richtig bei Crossrates, aber diese Woche gut im Plus

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Weil Gold jetzt steigt, ist es wichtig geblieben. Es wird daher bei uns derzeit bei 15% physischem Gold vom Gesamtportfolio bleiben. Und das ist 5 Mal so viel wie die Durchschnittsbeimischung beim Vermögensverwalterdurchschnitt und es ist bis zu 70% weniger als bei eingefleischten Goldbugs und es bleibt - Stand heute - trotzdem richtig, so wie die Summe userer 4 physischen Metalle Gold, Palladium, Silber und Platin mit zusammen 36% vom Gesamtportfolio richtig gewichtet ist.

Die Preisreaktion beim Gold auf die Ereignisse der letzten Wochen hat gezeigt, dass es viel zu wichtig ist, um nur Beimischung in einem Vermögen zu sein und zu wenig Dividende und Neuerungspotenzial bietet, um 70% eines GoldBugPortfolios zu sein. Es ist eine vollprofessionelle Assetklasse wie andere auch und auch so ernsthaft zu gewichten.

In diesem Sinne: Gold und Google, Apple und Palladium, Silber und AMD.


© Mag. Christian Vartian
www.vartian-hardassetmacro.com



Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

Hinweis Redaktion: Mag. Christian Vartian ist Referent der diesjährigen Internationalen Edelmetall- und Rohstoffmesse, die am 9. & 10. November 2018 in München stattfindet.


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