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Faktoren, die beim Kauf von Edelmetallen zu berücksichtigen sind

14.11.2018  |  Stefan Gleason
Alan James: Ich begrüße Sie alle ganz herzlich und heiße Sie zu einer weiteren Ausgabe des Sustainable Community Summit willkommen. Der Titel unseres Programms heute lautet: Gold- und Silberkauf leicht gemacht. Stefan Gleason ist der Präsident des Money Metals Exchange. Das ist ein nationales Edelmetallinvestmentunternehmen und Nachrichtenportal mit mehr als einer Millionen Leser, 75.000 zahlenden Abonnenten und einem Jahresumsatz von 20 Millionen Dollar.

Zuvor arbeitete Gleason als Vizepräsident der National Right to Work Legal Defense Foundation in Springfield, Virginia. Als die erste Organisation für Rechtsstreitigkeiten der Bewegung für Individualrechte und freie Marktwirtschaft, führte die Stiftung den nationalen Rechtsstreit gegen die Expansion gewerkschaftlicher Sonderrechte. Gleason erschien häufig in nationalen Fernsehshows und Sendern, wie O'Reilly Factor von Fox News und Special Report mit Brit Hume sowie CNBCs Closing Bell, dem Christian Broadcasting Network, CNN und CSPANs Washington Journal.

Gleasons Kommentare erschienen unter anderem im Wall Street Journal, Newsweek, auf TheStreet.com, Seeking Alpha und National Review sowie in anderen nationalen und lokalen Zeitungen, Nachrichtenagenturen und Internetseiten.

Er ist ein erfahrender Wirtschaftsführer, Investor, politischer Stratege und Basisaktivist. Das ist ein langer Lebenslauf, Herr Gleason. Stefan Gleason, willkommen bei unserem Programm.


Stefan Gleason: Danke. Nun, Sie wissen, dass das Schlüsselthema meines Lebens lautet, dass ich Freiheit liebe und dass ich mich sehr um die „große Regierung“ sorge. Demnach habe ich meine gesamte Karriere damit zugebracht, zu versuchen, die Ketten der großen Regierung zu lockern und den Menschen dabei zu helfen, die ersten Schritte zu tun, um sich selbst gegen diese zu schützen.

Und das ist der Grund, warum ich heute - wie damals vor sieben Jahren - als wir Money Metals Exchange gegründet haben, den Menschen dabei helfe, ihr Geld außerhalb des Finanzsystems zu diversifizieren und realen Reichtum in Form von Gold und Silber zu horten. Deshalb war es eine befriedigende Arbeit, denn sie ist großer Teil individueller Freiheit und Ungebundenheit.


Alan James: Man könnte sagen, denke ich, dass wir uns heute mit der Absicherung beschäftigen werden, oder?

Stefan Gleason: Nun, und genau das ist ein Hauptmerkmal der Edelmetalle. Edelmetalle sind eine Absicherung. Es ist eine finanzielle Absicherung und meiner Ansicht nach sollte jeder so etwas besitzen. Sie haben Ihr Haus versichert, Sie haben wahrscheinlich auch Ihr Auto versichert, doch Sie sollten auch eine Versicherung gegen finanzielle Unruhe und Inflation sowie Marktzusammenbrüche besitzen. Und Gold und Silver sind exzellente Formen der Absicherung. Nur leider befinden sich noch immer zu wenig Menschen in deren Besitz.


Alan James: Was sind Edelmetalle und warum sollte man sie besitzen? Wir haben das hier kurz angerissen, aber erklären Sie es uns noch einmal detaillierter.

Stefan Gleason: Sicher. Nun, wie ich natürlich bereits erwähnt habe, ist die Absicherung einer der Aspekte, eine Eigenschaft der Edelmetalle. Es ist eine Art der finanziellen Versicherung, doch grundsätzlich sind Gold und Silber vor allem Geld. Und tausende Jahre lang wurden sie vom freien Markt als solches auserkoren. Seitdem wir uns von einer fundamentalen Tauschwirtschaft wegbewegt haben, wurden Gold und Silber - die bestimmte Merkmale besitzen, die wir gleich besprechen werden - als Zahlungsmittel und Geld im Handel verwendet. Grund dafür ist eine Vielzahl einzigartiger Eigenschaften.

Erstens: Sie sind selten. Gold und Silber sind schwer zu bekommen. Natürlich gibt es auch Platin und Palladium, die sogar noch seltener sind, doch Gold und Silber sind äußerst seltene Metalle. Es braucht harte Arbeit, um in ihren Besitz zu gelangen, um sie aus dem Boden zu fördern, um sie zu prägen und zu veredeln. Und es gibt nicht viele substanzielle Gold- und Silberentdeckungen, sicherlich nicht in dem Ausmaß wie vor einigen Jahren. Gold und Silber sind also seltene Rohstoffe.

Und sie sind natürlich auch von besonderer Schönheit. Sie sind begehrt. Tausende Jahre lang wurden sie als Reichtum und Geld angesehen, besitzen also eine sagenhafte Hintergrundgeschichte. Sie besitzen Qualität, anders als Diamanten, die an Wert verlieren, sobald man sie zerkleinert, anstatt in einem Stück zu lassen. Gold und Silber sind teilbar. Sie können sie teilen, vierteln, es wird deren Wert nicht mindern; nur durch die Proportion, auf die Sie das Metall reduziert haben.

Sie sind also teilbar, austauschbar. Jede Unze Gold ist exakt gleich und vielleicht in einer anderen Form, doch noch immer dasselbe Element. Nichts ist wirklich besser als das andere, wenn es um pures Gold geht. Gold ist Gold, Silber ist Silber. Sie sind auch kompakt, transportierbar und all das hat die Metalle zu sehr gutem Geld gemacht.

Ebenfalls bieten sie eine Möglichkeit, Kaufkraft aufzubewahren und sich von einer reinen Tauschwirtschaft wegzubewegen, in der Sie dazu gezwungen werden, nach dem einen Händler Ausschau zu halten, der Ihre Eier gegen die Butter tauschen kann, die Sie kaufen möchten. Das ist nicht sonderlich effizient. Also kann man sich Gold und Silber als Zahlungsmittel zuwenden. Dies schafft eine deutlich effektivere Wirtschaft und erlaubt es den Leuten, die Kaufkraft, die sie über die Zeit hinweg angesammelt haben, zu spezialisieren und aufzubewahren.

Aus mehreren Gründen wurden Gold und Silber also als Geld und Absicherung ausgewählt. Sie sind Wertanlagen und eine Form des Geldes, das es aufgrund der Arbeit und Mühe, die es braucht, um sie zu produzieren, nicht auf dieselbe Art und Weise entwertet werden können. Das ist einer der vielen Aspekte von Gold und Silber, die sie über tausende von Jahren zu Geld gemacht hat.


Alan James: Stefan, ich habe vier hochgebildete Kinder und ich möchte sie hier als ein Beispiel anführen, um zu einer Frage zu kommen. Keines von ihnen wusste wirklich, was eine Fiat-Währung ist, als ich sie neulich danach fragte. Das ist im Übrigen, meiner Ansicht nach, nicht ungewöhnlich. Würden Sie uns erklären, was Fiat-Währung ist und etwas auf deren Geschichte eingehen?

Stefan Gleason: Sicher. Nun, sie reicht hunderte von Jahren zurück, aber Fiat bedeutet essentiell durch Regierungserlass. Fiat-Währung ist Währung, die ihren Wert von Gewalt, von Zwang, von einem Regierungserlass ableitet. Fiat-Währung ist also das, was es heutzutage gibt. Sie ist nur durch ein Zahlungsversprechen der staatlichen Regierung gedeckt sowie Ihrer Fähigkeit, jemanden davon zu überzeugen, Gegenstände gegen diese Noten der Federal Reserve zu tauschen, die wir als Geld bezeichnen.

Es war eine Evolution. Es reicht mehrere hundert Jahre zurück, als es Silberschmiede und Goldschmiede gab, die sichere Standorte besaßen. Ihre Läden, oder wie man diese auch immer nennen mag, waren am Handel mit Schmuck, Gold und Silber beteiligt. Also lagerten die Leute dort ihre Metalle und bekamen im Gegenzug Quittungen ausgehändigt, Lagerhausquittungen oder Lagerquittungen, die sie dann bei sich trugen.


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