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11 Anzeichen für eine dramatische Abkühlung der US-Wirtschaft

15.11.2018  |  Redaktion
Auf seiner Webseite TheEconomicCollapseBlog.com veröffentlichte der Marktbeobachter und Buchautor Michael Snyder kürzlich einen Artikel, in dem er vor einer Rezession in den Vereinigten Staaten warnt, die letztlich gravierende Folgen haben könnte als die Finanzkrise von 2008. Seit den jüngsten Turbulenzen an den Aktienmärkten mehren sich die Stimmen, die ein Ende der aktuellen Wachstumsphase prognostizieren und auch in der Realwirtschaft schwindet der Optimismus.

Snyder nennt in seinem Beitrag nun elf Anzeichen und Entwicklungen, die seiner Einschätzung nach einen ernsten Abschwung in den Vereinigten Staaten signalisieren:

1. Der Rückgang des Ölpreises deutet auf Überschüsse und möglicherweise auf sinkende Nachfrage infolge einer wirtschaftlichen Abkühlung hin.

2. Nur 13% der US-Bürger planen, im nächsten Jahr ein Haus zu kaufen, fast 50% weniger als noch vor einem Jahr.

3. Der Bestand an unverkauften Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen hat sich im Laufe des letzten Jahres um 86% bzw. 188% erhöht.

4. In Kalifornien, dem ehemals dynamischsten Immobilienmarkt des Landes, brechen die Preise bereits ein.

5. Der letzten Umfrage der Bank of America zufolge sind die weltweiten Fondsmanager so bearish wie schon seit November 2008 nicht mehr: 44% erwarten demnach eine Verlangsamung des globalen Wachstums im nächsten Jahr und 54% rechnen mit einer Konjunkturflaute in China.

6. Der US-Einzelhandel schreibt so schlechte Zahlen, dass die Besitzer mancher Einkaufszentren ihren Kreditgebern in Erwartung künftiger Insolvenz vorzeitig die Schlüssel überreichen. Am Hypothekenmarkt drohen daher erneut Zahlungsausfälle.

7. Trotz des Handelskrieges wird das US-Außenhandelsdefizit 2018 voraussichtlich einen neuen Rekordwert erreichen.

8. Eine Studie stellte kürzlich fest, dass das Gehalt von 62% aller Arbeitsstellen in den USA nicht ausreicht, um den normalen Lebensstil der Mittelschicht zu finanzieren.

9. Die meisten US-Bürger haben kaum finanzielle Rücklagen. 58% haben weniger als 1.000 $ gespart.

10. Mehr als die Hälfte aller Kinder in den USA lebt in Haushalten, die finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten.

11. Mehr als eine halbe Million Amerikaner sind obdachlos, Tendenz steigend.

Angesichts der erhöhten Risiken und düsteren Wirtschaftsaussichten rät der Autor allen Anlegern, rechtzeitig die nötigen Vorkehrungen zu treffen, falls es zu einem Crash kommt. "Märkte haben die Tendenz, viel schneller zu fallen als zu steigen", fügt er hinzu.


© Redaktion GoldSeiten.de



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