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Defla M- Der Portfoliosalto - Salta! oder Stoi!

18.11.2018  |  Christian Vartian
- Seite 3 -
In Europa ist das anders, die “unabhängige” Deutsche Bundesbank hat über Jahrzehnte die Wirtschaft mit ausreichend DEM versorgt, sie war nie deflationistisch, die Banque de France tat das als Staatsbank mit dem FFR ebenso gut und richtig für ihre Wirtschaft und ihre Handelsbilanz und die Banca d´Italia machte auch eine gute Arbeit und das Industrieexportland Italien gedieh mit der LIT, mit einer Staatsbank. Hier ist nicht empirisch nachzuweisen, welches Modell besser funktioniert, nur, dass sie es zusammen schlechter können.

China sei Dank gab es eine Entspannung der Deflation in dieser Woche zurück auf die niedrige Stufe M. Entsprechend brach Gold nicht nach unten und hielt an unserer präzisen Anhaltemarke 1195 XAU/1197 GC unten an

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um nun keine, am kurzen Ende vernünftig vorraussagbare Geometrie mehr aufzuweisen; und der SPX ruinierte seine bullische, inverse SKS zumindest nicht,

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diese hängt aber gefährlich rechts nach unten, geklärt ist also auch hier nichts.

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Solange Ihr Grenznutzen für den ersten KG Brot pro Tag nicht konstant zu Ihrem Grenznutzen für den fünften Kilo Brot pro Tag (nachdem Sie schon 4 gegessen haben- und überlebt) ist, werden Sie für den fünften Kilo nie den gleichen Preis wie für den ersten Kilo bezahlen und folglich kann die Forderung gegen die Zentralbank, auch Zahlungsmittel genannt, NIE einen "stabilen Wert" haben.

Der 10 Kg. Brot am selben Tag ist wertlos, sein Preis tendiert gegen null. Das erste halbe Kilo ist mit Gold kaum aufzuwiegen, denn Sie haben Hunger. Dies ergibt eine hyperbolische Preis- Mengenkurve für dieses Grundnahrungsmittel.

Nicht einmal gegen das tägliche Brot kann Geld - egal welches - "konstante Kaufkraft" haben und was sinnlos ist als Unterfangen ("stabiles Geld") sollte nie die Chance erhalten, die Maximalproduktivität der Menschheit z.B. durch "Einsparen" oder Rezessionen zu bremsen. FÜR EIN NICHT ERREICHBARES ZIEL LOHNT DAS OPFER INFLATIONSBEKÄMPFUNG NICHT. STABILER GELDWERT EXISTIERT NICHT!!! Auch Gold ist kein Geld. Es ist die Ware, die keinen abnehmenden Grenznutzen kennt.

Und deswegen kostete eine RHT 116 $ und viele 190 $, alles pro Stk. Weil der Grenznutzen des einen nicht der GRENZnutzen des anderen ist (190 $ pro Aktie ist der Preis der Firma) und so etwas wie ein "Wert" nicht objektiv existiert.

Und der Goldpreis kann nichts damit zu tun haben, was Goldhalter verlangen würden, um das ihre herzugeben, er kann systemisch nur der Wert der letzten, börslich ausgetauschten Einheit sein und wenn eine Mine diesen für 850 $/Unze Vollkosten ausgegraben und zum Investmentbarren gemacht hat, bedeutet das noch lange nicht, dass 100 Mal mehr im gleichen Zeitraum zu Kosten von unter 1400 $/Unze auch nur verfügbar wären. Es gibt GRENZkosten.

Wir werden es hoffentlich bald erleben und wer verstehen will, wird verstehen.

Die Konstante auf diesem Planeten ist die Hyperbel und nicht die Horizontale.

Der Titan des Genies der Erkenntnis, Carl Menger, er schwebt nicht nur Kilometer höher als die Linken, er schwebt eben auch Kilometer höher als verbohrte rechte Linearisten und er BLEIBT DAS GENIE!

Ein herzliches Gold & Google!


© Mag. Christian Vartian
www.vartian-hardassetmacro.com



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