Suche
 

Wichtige Faktoren der Gold- und Silberinvestition (Teil 2)

21.11.2018  |  Stefan Gleason
Stefan Gleason: Es kommt selten vor, doch es gab einige Horrormeldungen; Tulving ist ein Beispiel dafür. Wir sind sehr wettbewerbsfähig. Dabei sage ich jedoch nicht, dass wir jedes Produkt immer zum niedrigsten Preis anbieten.

Das ist definitiv nicht der Fall. Jedoch garantiere ich Ihnen, dass unser Unternehmen eine Lieferung durchführen wird. Und dies wird schnell und mit Mehrwert erfolgen. Wir tun immer mehr als wir versprechen und das ist extrem wichtig. Vor allem, wenn Sie jemanden darum bitten, Geld an einen anderen Ort zu schicken, mit der Erwartung, dass diese ihr Gold und Silber erhalten werden.

Einige Leute werden zu lokalen Händler gehen und das möchte ich hier nicht abwerten. Denn die Menschen können so etwas sicherlich erfolgreich tun. Oftmals sind die lokalen Händler im Nachteil, da sie im Vergleich zu Unternehmen wie unserem oder unseren Konkurrenten nicht erfahren genug sind. Die Absicherung könnte Ihnen fehlen. Sie könnten dem Markt stärker ausgesetzt sein, als sie sollten und haben vielleicht keinen Zugang zu kostengünstigen Beständen.

Demnach ist der Preis nicht der beste. In einigen Staaten müssen lokale Händler leider auch Mehrwertsteuer auf den Verkauf von Edelmetallen aufschlagen und das ist etwas, das wir ablehnen. Wir stellen uns gegen derartige Gesetze und arbeiten tatsächlich daran, einen Teil dieser Regulierungen aufzuheben. Doch diese gereichen vielen lokalen Händlern in bestimmten Staaten zu einem deutlichen Nachteil gegenüber einem Händler außerhalb dieses Staates wie der Money Metals Exchange.

Unser Hauptquartier befindet sich in Idaho und damit sind wir Kunden in Idaho, weil es hier eine Befreiung von der Umsatzsteuer auf Edelmetalle gibt. Diese müssen wir so nicht einmal von denjenigen verlangen, die in Idaho leben.


Alan James: Stefan, ich weiß, dass es einige Kunden gibt, die sich über die Lieferung von Gold und Silber im Wert von mehreren tausend Dollar sorgen; entweder durch UPS oder dem United States Postal Service, Fed Ex, etc. Wie führt Ihr Unternehmen eine Lieferung durch und wie verlässlich ist diese?

Stefan Gleason: Wir verschicken so ziemlich alles über den US Postal Service. Und natürlich werden die Kisten nicht mit deren Inhalt markiert. Man kann ihre Quelle nicht zurückverfolgen. Es wäre sehr schwierig, herauszufinden, woher sie ursprünglich kamen. Die Rückadresse steht nicht in direktem Zusammenhang mit unserem Namen. Das bietet also eine gewisse Anonymität und ich denke, dass die meisten Groß- und Einzelhändler auch ziemlich scharfsinnig sind, wenn es um ihre Lieferpraktiken geht. Die meisten verwenden den US Postal Service.

Einige nehmen FedEx oder UPS in Anspruch. Das ist nicht am kostengünstigsten und auch nicht die sicherste Variante. Glauben Sie es oder nicht, der US Postal Service hat sich als extrem verlässlich herausgestellt, wenn es um die Lieferung von Edelmetallen geht. Wir haben so jedes Jahr mehrere tausend Bestellungen versandt und hatten sehr wenige Verluste zu verzeichnen.

Ich gehe hier auf unser Unternehmen ein und ich denke viele unserer Konkurrenten verwenden ähnliche Praktiken. Wir versichern alles, was wir verschicken und haben eine umfangreiche Versicherungspolice. Wenn irgendetwas verloren geht und vom Kunden weder erhalten noch quittiert wurde, besteht ein Versicherungsanspruch. Einige dieser Fälle traten natürlich schon auf.

Aber der US Postal Service ist erstaunlich verlässlich. Und der Grund dafür ist leider, dass sich das Unternehmen quasi im Besitz der Regierung befindet. Es stört mich, sagen zu müssen, dass der US Postal Service gute Arbeit leistet. Ich denke nicht, dass er das immer tut, aber wenn es um unseren Erfolg geht und darum, die Dinge erfolgreich und schnell sowie kosteneffizient zu verschickten, hat das Unternehmen gute Arbeit geleistet.

Die anderen Optionen sind UPS und FedEx. Sie sind auch nicht schlecht, jedoch deutlich teurer und auch nicht unbedingt schneller. Eine schnelle Lieferung ist tatsächlich äußerst wichtig für die Menschen und auch wichtig für uns selbst. Wir möchten nicht, dass die Leute lange auf ihre Edelmetalle warten müssen. Ich denke, dass unsere Kunden vor allem bei ihrem ersten Kauf etwas besorgt sind. Denn einer der Gründe, warum sie Edelmetalle kaufen, ist die Tatsache, dass sie über aktuelle Ereignisse, um den Dollar und unser Land, besorgt sind.

Und wenn es das erste Mal ist, dass sie Edelmetalle erwerben, dann sind sie wahrscheinlich auch nervös. Wir geben also unser Bestes, um nicht nur schnell zu liefern, sondern den Besteller an die Hand zu nehmen und sicherzustellen, dass die Kommunikation äußerst klar ist und häufig stattfindet und der Besteller versteht, wo sich seine Lieferung aktuell befindet und wann diese eintreffen wird.


Alan James: Wie lernt der durchschnittliche Verbraucher, dem Händler oder der Organisation zu vertrauen, die die Münzen oder Bullion geliefert hat? Und hat das nicht etwas mit den Gesprächen zu tun, die während des Kaufs stattfinden? Einer Telefonberatung?

Stefan Gleason: Ja, genau. Das Beste an unserem Unternehmen - und ich denke, da sind wir nicht die Einzigen - ist, dass wir nicht versuchen, einen Verkauf zu tätigen. Unsere Verkaufsmitarbeiter sind tatsächlich nur da, um die Leute zu informieren und anzuleiten. Es besteht kein Druck. Es ist keine Auftragssituation, in der versucht wird, Ihnen etwas zu verkaufen. Unser Personal ist da, um Ihnen dabei zu helfen, Ihre Entscheidungen zu verstehen und letztlich den besten Entschluss zu fassen. Ich denke also, dass diese Eigenschaft ein sehr wichtiger Teil unseres Unternehmenswachstums ist.

Wir sind nicht darauf aus, einen Verkauf zu tätigen, also Jemandem etwas zu verkaufen, das er nicht möchte. Und natürlich handeln wir nicht mit diesen sogenannten seltenen Münzen und lehnen diese sogar ab. Diese Lockvogeltaktik hat unsere Branche in Verruf und eine Menge Leute um ihr Geld gebracht. Wir werden diese Art von Produkten nicht verkaufen. Sie sind in unserem Sortiment nicht vorhanden. Der einzige Zeitpunkt, zu dem sie irgendeine seltene oder numismatische Münze in unserem Sortiment entdecken werden, ist der Punkt, an dem der Preis des Produktes quasi auf seinen Schmelzwert gefallen ist. Denn dann bietet sich eine ziemlich gute Kaufgelegenheit.

Ich denke also Information, Inhalt, Kommunikation, der fehlende Druck und die Erfüllung von Verpflichtungen sind wichtige Faktoren. Die Entwicklung dieser Beziehung eben. Halten Sie also nach Unternehmen Ausschau, die das tun.


Alan James: Okay. Die Leute haben also investiert, haben ihr Gold und Silber oder Gold oder Silber oder beide Metalle erhalten, eine Versicherungspolice, wenn man so will. Die große Frage lautet nur: Wann liquidiert man? Wann weiß man, dass der Zeitpunkt zum Verkaufen gekommen ist?

Stefan Gleason: Richtig. Nun, als Erstes ist zu sagen, dass man die Metalle zur finanziellen Absicherung erwirbt. Ich denke, dass Sie wahrscheinlich immer etwas von diesen Edelmetallen besitzen werden. Diese sind in Dollar bepreist und daher denken wir, dass sie gegenüber dem Wert, den sie in den kommenden Jahren haben werden, deutlich unterbewertet sind.


Bewerten 
A A A
PDF Versenden Drucken

Für den Inhalt des Beitrages ist allein der Autor verantwortlich bzw. die aufgeführte Quelle. Bild- oder Filmrechte liegen beim Autor/Quelle bzw. bei der vom ihm benannten Quelle. Bei Übersetzungen können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der vertretene Standpunkt eines Autors spiegelt generell nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers wieder. Mittels der Veröffentlichung will dieser lediglich ein pluralistisches Meinungsbild darstellen. Direkte oder indirekte Aussagen in einem Beitrag stellen keinerlei Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Wertpapieren dar. Wir wehren uns gegen jede Form von Hass, Diskriminierung und Verletzung der Menschenwürde. Beachten Sie bitte auch unsere AGB/Disclaimer!




Alle Angaben ohne Gewähr! Copyright © by GoldSeiten.de 1999-2019.
Die Reproduktion, Modifikation oder Verwendung der Inhalte ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt!

"Wir weisen Sie ausdrücklich auf unser virtuelles Hausrecht hin!"