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Peter Schiff: "Wenn die Kreditblase platzt, wird der Goldpreis durch die Decke gehen"

23.11.2018  |  Redaktion
In einem kürzlich auf YouTube veröffentlichten Interview mit dem russischen Staatssender RT sprach der Investmentexperte Peter Schiff über die Aussichten für Gold und Silber im Falle einer neuen Finanzkrise, die er für unausweichlich hält.

Zu Beginn des Interviews kommentiert er die Manipulation der Edelmetallpreise durch einzelne Trader, die von vielen Marktbeobachtern als weitverbreitetes Phänomen und als Grund für die stagnierenden Kurse angesehen wird. Erst vor Kurzem hatte sich ein Mitarbeiter von JP Morgan für schuldig bekannt. Schiff glaubt jedoch nicht, dass dies die Ursache der aktuellen Marktlage ist: "Ich denke die Leute haben keine Ahnung, was derzeit wirklich in der Welt passiert. Sie verstehen weder die US-Wirtschaft noch die Fed, doch sie werden ein böses Erwachen erleben."

Ob die Gold- und Silberpreise kurzfristig manipuliert werden, spielt ihm zufolge keine Rolle. "Beide Edelmetalle werden langfristig stark steigen", meint er. Das "Smart Money" kaufe bereits Gold und Silber.

Die wahre Manipulation findet dem Experten zufolge auf einem anderen Niveau statt: "Die Zentralbanken haben die Anleihekurse und die Zinsen viel stärker manipuliert, als die Trader Gold und Silber manipulieren können", so Schiff. "Aber ich denke, dass die Luft aus dieser Blase bereits entweicht. Wenn der Aktienmarkt implodiert und mehr und mehr Menschen bewusst wird, dass eine massive Rezession, die noch heftiger wird als die sogenannte Große Rezession, vor der Tür steht, […] werden sie Gold kaufen, und zwar im großen Stil," fasst er seine Einschätzung der aktuellen Situation zusammen.

Der Marktbeobachter will sich allerdings nicht auf eine Kursprognose für Gold festlegen. In einem Jahr könnte der Preis viel höher sein, doch wie viel höher hänge davon ab, auf welche Weise die Kreditblase platzt. Schiff zufolge werden wir eine "Welle der Insolvenzen" erleben, von der nicht nur Unternehmen, sondern auch Gemeinden und Städte betroffen sein werden. "Wenn das geschieht, wird der Goldpreis durch die Decke gehen", glaubt Schiff.



© Redaktion GoldSeiten.de



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