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Powells Bemerkungen zur Zinspolitik lassen Gold sprunghaft steigen

29.11.2018  |  Redaktion
US-Notenbankchef Jerome Powell hat seine Rhetorik bezüglich der Zinspolitik in einer gestrigen Rede geändert. Am 3. Oktober hatte er noch erklärt, dass die Federal Reserve weit von einem "neutralen" Kurs entfernt sei, was von den Märkten als Hinweis auf stetige weitere Anhebungen des US-Leitzinses interpretiert wurde. Wie ZeroHedge meldet sagte er gestern nun, dass die Zinsen mittlerweile "kurz unterhalb" der Spanne liegen, die als neutral für die Wirtschaft betrachtet wird. Damit deutete er deutet an, dass das Ende der Zinserhöhungen bevorsteht.

Der Dollar-Index brach daraufhin schlagartig ein...

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© ZeroHedge


…während der Goldkurs nach oben schoss:

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© ZeroHedge


Das gelbe Metall verzeichnete am gestrigen Handelstag den größten Kursgewinn seit fast vier Wochen, da eine Wende in der derzeitigen Zinspolitik von den Märkten als bullisch für Gold angesehen wird.

In seiner Rede wies Powell ebenfalls darauf hin, dass die Zinsen trotz der acht Erhöhungen seit Dezember 2015 gemessen an historischen Standards weiterhin niedrig sind. Für Gold ist das positiv, da zinstragende Assets im Vergleich zu dem Edelmetall umso attraktiver werden, je höher die Zinsen steigen.

Darüber hinaus erklärte der Vorsitzende der Fed, dass die Notenbank mit ihren langsamen Zinsschritten die Risiken für die Wirtschaft minimieren will: Zu schnelle Anhebungen würden den Aufschwung in den USA möglicherweise ausbremsen, während auf der anderen Seite Inflation und finanzielle Ungleichgewichte drohen, wenn die Zinsen zu langsam steigen.

In Bezug auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung und die Finanzmärkte war Powell optimistisch und sagte die Fortsetzung eines "soliden Wachstums" vorher. Zudem gäbe es keine Anlageklasse, wo die Bewertungen extrem weit über den üblichen Benchmarks liegen. Das Risiko für die Finanzstabilität schätzt er insgesamt als "moderat" ein.


© Redaktion GoldSeiten.de



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