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Italiener soll Europas oberster Bankenaufseher werden

06.12.2018  |  Vertrauliche Mitteilungen
Mit der Ernennung von Andrea Enria zum Chef der Europäischen Bankenaufsicht werden für geraume Zeit nunmehr beide Spitzenpositionen in der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Italienern besetzt sein.

Für kritisch-fachkundige Beobachter ist es regelrecht unfaßbar, daß mit Enria nunmehr ein Vertreter jenes Landes, das sich geradezu demonstrativ weder um europäische Währungs-Regeln noch um eine ordentliche Bankenaufsicht schert, die Gesamtaufsicht über alle Banken des Euroraums leiten soll.

Daß die Nationalität zu gewissen Interessenkonflikten führen kann, konnte bereits am Beispiel des derzeitigen EZB-Vorsitzenden Mario Draghi erfahren werden. Entgegen den Regeln des Euro-Verbundes - also illegal - ließ Draghi die EZB mehr italienische Anleihen als erlaubt aufkaufen, womit er seinen Landsleuten gewissermaßen auf "europäische Gesamtkosten" half.

Statt aber im Gegenzug diese "Sondervorteile" für sein Heimatland wenigstens für eine Stärkung und Stabilisierung des dortigen Bankensektors einzusetzen, gibt es noch immer in keinem anderen Euroland derart schwerwiegende und politisch herbeigeführte Schieflagen bei Banken wie in Italien.

Der eher unbedarfte Außenstehende dürfte diese europäischen Machenschaften nur noch kopfschüttelnd beobachten. Die Ernennung ausgerechnet eines Italieners zum obersten Bankaufseher Europas ist aber auch als Signal dafür zu werten, daß Europas Machthaber sich zukünftig überhaupt nicht mehr um Recht, Gesetz und Verträge scheren wollen.

In der bereits im Zerfall befindlichen Europäischen Union rauben sich die "Plünderer" bereits, was immer sie greifen können.

Spätestens jetzt ist klar, daß Europas Geldpolitik längst zu einem Umverteilungsmodell zu Lasten aller Sparer und zu Gunsten sich schamlos selbst bedienender Südeuropäer verkommen ist.


© Vertrauliche Mitteilungen

Auszug aus dem Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 4314



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