Suche
 

Jeff Thomas: Goldlagerung im Ausland

27.12.2018  |  Presse anonym
"Wenn sich Ihr Gold außerhalb der USA befindet, dann verschafft Ihnen das eine weitere Dämmschicht, sollten die Vereinigten Staaten entscheiden, dass Sie sich nicht in dessen Besitz befinden dürfen - es ist kein meldepflichtiger Vermögenswert." - Dough Casey, Mai 2017

Seit den 1970er Jahren besitze ich Gold. Zu dieser Zeit kaufte ich Gold und Silber für geschäftliche Zwecke und fand heraus - während der Preis stetig anstieg - dass es klug war, mehr zu kaufen, als ich gerade brauchte. Denn in naher Zukunft würde mir das sicherlich zum Vorteil gereichen.

Damals kaufte ich die meisten meiner Edelmetalle in Hatton Garden, dem Zentrum des Londoner Edelmetallhandels. Indem ich dort mit erfahreneren Gesellschaftern sprach, lernte ich, dass Gold nicht nur als schöner Schmuck Verwendung findet, sondern seit mehr als 5.000 Jahren als die beste wirtschaftliche Versicherungspolice der Menschheit dient.

Seit der Erschaffung der ersten Fiat-Währung in China, etwa 600 n. Chr., entwickelten Regierungen die nervige Angewohnheit, Fiat-Währungen zu erschaffen. Diese haben mit der Zeit viele verschiedene Formen angenommen, unter anderem die von Tabak, Muscheln, Vieh und in der Niederlande des 17. Jahrhunderts sogar die von Tulpen.

Über die Jahrhunderte hinweg gab es unzählige Fiat-Währungen. Die meisten von ihnen waren Papierwährungen und mit Ausnahme der heutigen Fiat-Währungen wurden letztendlich alle wertlos.

Keine sonderlich gute Erfolgsgeschichte. Meiner Ansicht nach werden diejenigen Fiat-Währungen, die aktuell noch immer existieren, ihr Ende finden; möglicherweise schon bald. Doch immer, wenn eine Fiat-Währung ihr Ende findet, hat Gold seinen Wert beibehalten und den Tag gerettet. Denn es bot eine solide Möglichkeit, Reichtum zu sichern.

Auch wenn Regierungen und Banker alles in ihrer Macht stehende getan haben, um Gold zu diskreditieren und vor dessen Verwendung abzuschrecken, so überlebt Gold sie ausnahmslos alle. Wann immer es in der Geschichte Zeitperioden gab, in denen sich Banken und/oder Regierungen dramatisch überschätzt haben, etablierte sich Gold erneut als die Definition von Geld schlechthin.

Heute durchlaufen wir eine dieser Perioden und es ist nicht überraschend, dass weitsichtige Menschen ihre Goldreserven still und heimlich aufstocken. Damit sie sich schützen können, wenn die aktuellste Form der Fiat-Währung dem Rest der Währungen nachfolgt, die über die letzten Jahrzehnte hinweg kollabiert sind.

Doch da der Goldbesitzer die Notwendigkeit, das Metall zu besitzen, verstanden hat und dann beginnt sein Portfolio aufzubauen, fragt er sich: "Wo soll ich es lagern?" Die offensichtliche Antwort lautet: zu Hause. Oder zumindest an einem nahegelegenen Ort, damit man schnell und einfach auf das Gold zugreifen kann, wenn nötig.

In wirtschaftlich guten Zeiten mag das ein Bankschließfach in einer Bank sein, doch in den heutigen Zeiten, in denen Regierungen (die EU, USA und Kanada, unter anderem) kürzlich Gesetze verabschiedeten, die es Banken erlauben, Einlagen zu konfiszieren und Bankschließfächer zu plündern, wäre es wohl Ihre letzte Wahl, eine Bank als sicheren Lagerort zu wählen.

Das bringt uns zur Option "zu Hause". Das ist tatsächlich eine gute Entscheidung. Wenn Sie einen Garten besitzen, in dem weder Hunde noch Gärtner Löcher graben, dann ist wohl "mitternächtliche Gartenarbeit" eine gute Lagerlösung für kleine Mengen Gold. Als gepflegtere und zugänglichere Lösung könnte auch ein Haussafe funktionieren. (Dieser müsste natürlich gut versteckt sein und von Ihnen selbst installiert werden, damit der Installateur auf keine falschen Gedanken kommt.)

Aber wenn turbulente Zeiten anbrechen, wie es vor kurzem der Fall war, dann funktioniert das nur, wenn Sie kleine Mengen von Gold besitzen, sagen wir zehn Unzen oder weniger. Wenn Sie mehr davon Zuhause lagern, dann könnten Ihnen Regierungen Probleme machen. Im Jahr 1933 forderte der US-amerikanische Präsident Franklin Roosevelt, dass alles Gold an die Regierung auszuhändigen sei. Daraufhin bewertete er es neu und beraubte die rechtmäßigen Besitzer somit um 69% Wohlstandszuwachs.

Leider sind die EU, USA und Kanada - die, wie wir wissen, Konfiszierungsgesetze verabschiedet haben - keine sicheren Orte mehr, um Vermögen aufzubewahren. Zehn Unzen Gold mag als Notreserve angesehen werden, doch darüber hinaus braucht man einen anderen sicheren Lagerort – einen Ort, der nicht durch Konfiszierungsgesetze bedroht wird.

Jahrzehnte lang habe ich Investoren empfohlen, das beste Zuständigkeitsgebiet zu wählen, das sich in ihrer relativen Nähe befindet. Dann sollte man innerhalb dieses Gebiets die sicherste Lagereinrichtung wählen.

Kürzlich wurde ich immer öfters darum gebeten, meine persönlich bevorzugten Einrichtungen zu spezifizieren und aufzuzählen. Ich möchte jedoch lieber die Vorteile und Tücken beschreiben und es den Investoren überlassen, ihre Hausaufgaben selbst zu erledigen. Doch aufgrund zunehmender Bitten, liste ich Ihnen hier meine persönlichen Präferenzen:

Wenn Sie sich in Europa befinden, dann ist Österreich eine gute Wahl und Das Safe ist eine exzellente Lagereinrichtung. In Asien wäre Singapur ein gutes Land und The Safe House eine gute Entscheidung.


Bewerten 
A A A
PDF Versenden Drucken

Für den Inhalt des Beitrages ist allein der Autor verantwortlich bzw. die aufgeführte Quelle. Bild- oder Filmrechte liegen beim Autor/Quelle bzw. bei der vom ihm benannten Quelle. Bei Übersetzungen können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der vertretene Standpunkt eines Autors spiegelt generell nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers wieder. Mittels der Veröffentlichung will dieser lediglich ein pluralistisches Meinungsbild darstellen. Direkte oder indirekte Aussagen in einem Beitrag stellen keinerlei Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Wertpapieren dar. Wir wehren uns gegen jede Form von Hass, Diskriminierung und Verletzung der Menschenwürde. Beachten Sie bitte auch unsere AGB/Disclaimer!




Alle Angaben ohne Gewähr! Copyright © by GoldSeiten.de 1999-2019.
Die Reproduktion, Modifikation oder Verwendung der Inhalte ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt!

"Wir weisen Sie ausdrücklich auf unser virtuelles Hausrecht hin!"