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Rohöl mit Stabilisierungschance?

17.12.2018  |  Björn Heidkamp
Der abgebildete Chart zeigt die langfristige Kursentwicklung des Rohöl-Futures von 2004 bis heute, bei Kursen von 50,42 USD/Barrel. Ein Notierungsstab bildet das Kursverhalten des Rohöl Futures für jeden Monat ab.

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Noch am 3. Oktober erreichte der WTI-Future bei 76,90 ein mehrjähriges Hoch. Dort scheiterte das schwarze Gold zum wiederholten Mal an dem eingezeichneten Widerstandsbereich höchster Qualität zwischen 75 und 78. Von dort stürzten die Kurse im freien Fall um fast 35% auf das aktuelle Bewegungstief bei 49,65.

Im Zuge dieser Abwärtsbewegung sind viele positive lang- und mittelfristige Chartfaktoren zerstört worden. Beispielweise wurde die seit 2016 bestehende eingezeichnete Aufwärtstrendlinie und die 200-Tage-Linie unterschritten. Dadurch hat sich das langfristige Chartbild stark verschlechtert.


Leichte Erholung auf Kursverluste

Ein solch schneller Kursverfall must oftmals erst einmal verdaut, sprich konsolidiert werden, was offenbar gerade geschieht. Die starke Abwärtsdynamik seit Anfang Oktober konnte vorerst gestoppt werden. In den letzten beiden Wochen reagierten die Investoren mit einer zaghaften Gegenbewegung bis auf 54,44.

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Fazit:

Durch den starken Kursverfall seit Anfang Oktober hat sich das langfristige Chartbild stark verschlechtert.

Die Beruhigung des WTI-Marktes der letzten beiden Wochen erhöht jedoch im Zusammenhang mit dem Kursverfall der Vormonate die Möglichkeit einer mittelfristigen Stabilisierung. Mehr als eine Gegenbewegung im Abwärtstrend lässt sich im gegenwärtigen Marktumfeld allerdings noch nicht ableiten.

Derzeit fehlen die technischen Hinweise, dass es sich bei dem aktuellen Bewegungstief um ein gültiges zyklisches Tief für eine potentielle Bodenformation handelt.

Bei Kursen über 55 sollte sich die aktuelle Erholungsbewegung bis in den Bereich von 60 und 63 fortsetzen.

Aus Sicht der Bullen ist die Verteidigung der Zone von 50 bis 49 zur Aufrechterhaltung einer mittelfristigen Stabilisierungschance elementar, da ansonsten ein weiteres Absinken bis zu dem nächsttieferen Unterstützungsbereich bei 48 bis 46 zu erwarten ist.


© Björn Heidkamp
www.kagels-trading.de


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