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Goldaktien weiterhin im Abwärtstrend

21.01.2019  |  Jordan Roy-Byrne
In der letzten Woche haben wir den Unterschied zwischen einer Rally und einem Bullenmarkt besprochen.

Die Goldbergbauaktien durchliefen eine Rally.

Diese Rally endete nun, als die Goldaktien Hochs an ihren 400-tägigen gleitenden Durchschnitten bildeten und ihre 200-tägigen gleitenden Durchschnitte am Freitag durchschnitten.

Betrachten Sie die Charts jeden Goldaktienindexes (GDX, GDXJ, HUI) und es wird klar, dass sie einem Abwärtstrend folgen.

Wenn wir zwei bis drei Jahre zurückgehen, dann sehen wir niedrigere Hochs und niedrigere Tiefs. Das ist ein Abwärtstrend!

Bis sich das ändert, müssen wir es respektieren.

Die Veränderung wird auftreten, wenn der Markt weiß, dass die Fed mit ihren Zinserhöhungen fertig ist und Zinskürzungen erwartet.

Wenn wir 65 Jahre zurückgehen, dann zähle ich 13 Zeitpunkte, zu denen die Fed von Zinserhöhungen zu Zinskürzungen wechselte. Die durchschnittliche Zunahme der Goldbergbauaktien während 11 dieser Zeitspannen belief sich auf 172%.

Die Aufwärtsbewegungen begannen durchschnittlich drei bis vier Monate nach dem letzten Zinsschritt.

Wenn die letzte Zinserhöhung im März oder Juni auftritt, dann sollte der Bullenrun dieser durchschnittlichen Zeitspanne zufolge auftreten. Wenn der letzte Zinsschritt im Dezember 2018 stattfand, dann könnte die Aufwärtsbewegung natürlich nach der durchschnittlichen Zeitspanne beginnen.

Das unmittelbare Risiko liegt darin, dass die Goldbergbauaktien von einem niedrigeren Niveau aus starten könnten. Im unteren Chart können wir die Gemeinsamkeiten zwischen dem heutigen GDX und dem aus dem 2. Quartal 2015 erkennen.

An beiden Punkten hatte der Markt seine Rally beendet, nachdem er aus einer langen Konsolidierung nach unten ausgebrochen ist. Beachten Sie die Punkte 1, 2 und 3 sowie die Ähnlichkeiten der Advance-Decline-Linie. Ein positiver Unterschied ist, dass das Verhältnis zwischen GDX und Aktienmarkt seinen 200-tägigen gleitenden Durchschnitt übertroffen hat.

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Zusammenfassend können wir also eine weitere Abwärtsbewegung erwarten, bevor eine potenzielle Kaufgelegenheit für Edelmetalle auftreten wird. Wie viel tiefer der Kurs fallen wird und wie lange hängt davon ab, wie bald der Markt sicher sein kann, dass die Fed ihre Zinserhöhungen beendet hat.

Es ist nicht notwendig, dass sie nun irgendetwas hinterherjagen. Denn es wird noch genügend Zeit geben, um in kostengünstige Juniors zu investieren, die sich verdreifachen oder vervierfachen werden, wenn die Dinge an Fahrt aufnehmen. Erinnern Sie sich daran, dass viele Juniors massive Bewegungen in den Monaten nach epischen Branchentiefs im Januar 2016, Oktober 2008, Mai 2005 und November 2000 zeigten. Jagen Sie jetzt nicht den falschen Aktien hinterher.


© Jordan Roy-Byrne



Dieser Artikel wurde am 19. Januar 2019 auf www.thedailygold.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.
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