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Target2-Darlehen: Die Veruntreuung deutscher Leistung

12.02.2019  |  Vertrauliche Mitteilungen
Eigentlich sollten die Target2-Darlehen lediglich vorübergehende (unterjährige) Verrechnungskonten innerhalb des Eurosystems zwischen den Euro-Notenbanken sein, um den innereuropäischen Zahlungsverkehr zu sichern.

Dabei sollte eigentlich nur der laufende zwischenstaatliche Zahlungsverkehr so weit wie möglich miteinander verrechnet werden, um dann am Ende des Tages (oder möglicherweise auch Jahres) nur noch die Differenzen auszugleichen.

Tatsächlich werden aber die daraus resultierenden und fatalerweise unlimitierten Kontokorrentmöglichkeiten regelmäßig zur Finanzierung einzelner Euroländer - und dies vor allem zu Deutschlands Nachteil - mißbraucht.

Von dem Versprechen, die Target2-Verrechnungskonten spätestens zum jeweiligen Jahresende auszugleichen, war bereits wenige Jahre nach Einführung des Euro nichts mehr zu spüren.

Beinahe einseitig finanziert damit Deutschland (mit geringfügiger Unterstützung durch Luxemburg und die Niederlande, die ebenfalls positive Target2-Salden aufweisen) die regelwidrigen Ausgabenorgien der Südländer.

Eigentlich müßte die Bundesbank zur Absicherung dieser Forderungen Sicherheiten wie etwa die Goldbestände Italiens und Spaniens, deren Stimmrechte und Anteile an der EZB oder den privaten heimischen Notenbanken, deren Stimmrechte in der EU o.ä. übernehmen, um Schaden bestmöglich vom Deutschen Volk abzuwenden.

Daß dies nicht geschieht, ist rein rechtlich gesehen möglicherweise Untreue, ganz sicher aber politisch auch von Berlins Machthabern genau so gewollt.

Mittlerweile belaufen sich diese Kontokorrent-Darlehen allein gegenüber der Deutschen Bundesbank (und damit der deutschen Sparer und Steuerzahler) auf mehr als 940 Mrd. Euro.

Hauptschuldner im Target2-System insgesamt (und damit in vergleichsweise geringem Maße auch gegenüber den Niederlanden und Luxemburg, siehe oben) sind Italien mit über 490 Mrd. Euro, Spanien mit mehr als 400 Mrd. Euro und die Europäische Zentralbank (EZB) selbst mit über 250 Mrd. Euro.

Dieses in hohem Maße letztlich dem deutschen Mittelstand vorenthaltene Geld wurde zur Finanzierung gigantischer Spekulationsgewinne an Italiens und Spaniens Immobilienmärkten ebenso mißbraucht wie für ausufernde Sozialleistungen und Wahlgeschenke in den Schuldnerländern.

Und ein Ende dieses skandalösen Fehlverhaltens ist leider nicht in Sicht.

Sowohl Bundesbank und Bundesregierung als auch die Schuldnerländer zeigen keinerlei Hemmungen und Interesse daran, zurück zu den EU-vertraglichen Bestimmungen zu kommen. Und auch der EuGH (Europäischer Gerichtshof) hilft tatkräftig dabei, dieses Unrecht als rechtmäßig umzudeuten.


© Vertrauliche Mitteilungen

Auszug aus dem Infoblatt Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 4324



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