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Voodoo Ökonomen - Gold auf 21-Monatshoch

09.02.2019  |  Markus Blaschzok
Voodoo-Ökonomen fordern mehr Schulden und mehr Inflation

Der scheidende "Wirtschaftsweise" Peter Bofinger, fordert als letzte Amtshandlung in seiner Funktion als staatlicher Ökonom, dass die Bundesregierung 60 Milliarden Euro mehr "Investitionen" tätigen solle. Eine Idee zur Finanzierung hat er auch schon - der Staat solle sich in Höhe von 3% des Bruttoinlandsproduktes neu verschulden, was etwa 60 Mrd. Euro entsprechen würde. Wie schön, dass ein vom Staat bezahlter Ökonom dem Staat die vermeintlich moralische Legitimation für noch mehr Ausgaben und Schulden gibt.

Bei Peter Bofingers Ideen handelt es sich um keynesianische Vodoo-Ökonomie, was eigentlich gemeinwirtschaftlich ideologischer Unsinn ist und den Begriff "Ökonomie" bzw. "Sozialwissenschaft" nicht verdient. Absurder sind nur noch kommunistische Apologeten wie Prof. Heinz-Josef Bontrup, der gerne mal Marx zitiert und der Überzeugung ist, dass "der Markt gar nichts regelt". Diese planwirtschaftlichen Absurditäten werden an den meisten staatlichen Hochschulen gelehrt und zerstören so das Humankapital ganzer Generationen. Angesichts dieser geistigen Degeneration ist es nicht verwunderlich, dass Deutschland international immer mehr an Wettbewerbsfähigkeit einbüßt und den Anschluss längst verloren hat.

Der Staat hat kein Geld und alles, was dieser ausgibt, muss dem Steuerzahler zuerst geraubt werden. Dabei ist es völlig egal, ob das Geld aus direkten Steuern oder indirekt über die Inflationssteuer mittels Verschuldung dem Bürger genommen wird. Alles, was der Staat vermeintlich investiert, sind Gelder, die einmal geraubt, den privaten Unternehmern als Investition fehlen.

Das wenige Geld, das Bürger ihren Bedürfnissen entsprechend ausgegeben hätten, hätte neue Arbeitsplätze und neuen Wohlstand in der Realwirtschaft geschaffen. Das staatlich geraubte Geld, dass im Bürokratieapparat jedoch bereits zum großen Teil verschwendet wurde, wird dann noch in Projekte gesteckt, die die Menschen gar nicht brauchen und fehlinvestiert werden. Würden die Menschen diese Ausgaben wollen, würden sie selbst darin investieren.

Die von Bofinger geforderten Investitionen in die Bahn, den Nahverkehr oder den Breitbahnausbau sind keine Investitionen, sondern Subventionen unrentabler halbstaatlicher Unternehmungen, die nur Verluste schreiben und somit einen Nettowohlfahrtsverlust für das ganze Land bringen. Keynesianer glauben, der Staat wüsste besser, wie und wo das Geld auszugeben wäre, als der Bürger, der es verdient hatte.

Keynesianer verstehen nicht ansatzweise die Ursachen von Wirtschaftskrisen als Folge staatlich privilegierter Kreditexpansion im Geschäftsbankensystem, das erst durch das Geldmonopol des Staates noch verschlimmert wird. Bei der keynesianischen Propaganda, die an den meisten Hochschulen gelehrt wird, handelt es sich lediglich um eine Scheinwissenschaft, die staatlich gefördert wird, um das unmoralische und schädliche Handeln des Staates zu legitimieren, indem man einen Großteil der Studenten erfolgreich einer Gehirnwäsche unterzieht.

Gottspielenden Politikern gefällt der Glaube, sie könnten entsprechend den keynesianischen Ideen, die staatlich geschaffenen Wirtschaftskrisen mit noch mehr Schulden, noch mehr Raub und noch mehr Umverteilung mildern oder ganz ausschalten. Die einfache Wahrheit ist jedoch, dass staatliche Einflussnahme und staatliche Privilegien die Krisen und Ungleichgewichte erst geschaffen haben. Die politisch mit Zwang durchgesetzten Nullzinsen im Euroraum haben beispielsweise Fehlallokationen in der Wirtschaft geschaffen, wie aktuell eine Immobilienblase, die mit dem Anstieg der Zinsen letztlich platzen muss und wird.

Die Wahrheit ist, dass eine freie Marktwirtschaft ohne Krisen kontinuierlich wachsen kann, wenn der Staat keine Fehlallokationen durch Privilegien in der Geldwirtschaft oder durch ein staatliches Geldsystem schafft. Alle zyklischen Wirtschaftskrisen sind die Folge staatlicher Privilegien oder Eingriffe in den freien Markt. Regierungen wollen das Geldmonopol aus dem einzigen Grund, um sich auf Kosten der Bürger über die Inflationspolitik unbegrenzt bereichern zu können.

Im freien Währungswettbewerb, bei dem sich Gold und Silber vermutlich wieder als perfektes Geld des freien Marktes etablieren würden, sind Kredit- und Wirtschaftskrisen in den Ausmaßen der Weltwirtschaftskrise von 1929 ausgeschlossen. Die Lösung für Frieden, Wachstum und Wohlstand findet man deshalb nicht in mehr Staat, sondern in mehr Freiheit. Die Lösung ist nicht die Aufnahme von noch mehr Schulden, nicht das Drucken von noch mehr Papiergeld und schon zweimal nicht die Vergemeinschaftung der Wirtschaft, sondern eine Rückkehr zu echtem Warengeld des freien Marktes, wie dem Gold und Silber.


Gold in Euro auf dem höchsten Stand seit 21 Monaten

Der Goldpreis konnte sich in der vergangenen Woche weiter auf relativ hohem Niveau halten. Während es dem Goldpreis in US-Dollar nicht gelang den mittelfristigen Abwärtstrend zu überwinden, notiert der Goldpreis in Euro mit 1.155 Euro auf dem höchsten Stand seit 21 Monaten. Der Goldpreis in Euro zeigt sich besonders stark, da die schwache europäische Papier-Gemeinschaftswährung wieder einmal die Unterstützung bei 1,13 $ anläuft.

Die US-Notenbank hat ihre Pläne zu weiteren Zinsanhebungen zwar vorerst verworfen, doch wird die Dollar-Geldmenge weiterhin monatlich reduziert. Im Euroraum spricht man jedoch bereits von neuen langfristigen Notkrediten für das Bankensystem, womit der Bias weiterhin auf einem stärkeren Dollar zu einem relativ schwächeren Euro liegt. An den mittelfristigen Abwärtstrends gab es nach den Anstiegen zum Ende des letzten Jahres verdächtige Positionsvergrößerungen bei den großen vier Händlern, was uns die neuen Terminmarktreporte der CFTC verrieten. Dies könnte auf eine bevorstehende Konsolidierung des Goldpreises hindeuten.

Auf Sicht des Jahres 2019 ist die Änderung in der Geldpolitik seitens der FED und der EZB jedoch ein "Game Changer", wobei die monetären Edelmetalle Gold und Silber langsam einen Boden und eine Trendumkehr ausbilden dürften. Sollten sich die Notenbanken gegen Jahresende auch wieder die Druckerpresse anwerfen, so wird der Goldpreis die kommende Inflation sofort mit stark steigenden Preisen eskomptieren. 2019 könnte daher das Jahr der großen Trendwende am Gold- und Silbermarkt werden, auf das ein neuer Bullenmarkt folgt.

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Der Euro ist weiterhin extrem schwach und Gold in Euro haussiert weiter



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