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Stagfla X - Je fader, je tiefer

10.02.2019  |  Christian Vartian
- Seite 3 -
Cryptos mit gehobenem Näschen:

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Ob die Kerze im BitCoin der Auftakt vom Ende des Cryptowinters ist oder der Anlauf zur finalen Korrektur werden wir sehr bald wissen.

Warum nun DAX und EUR so aussehen wie sie REAL aussehen und nach den Theoretikern des Monetarismus, der Neokonservativen Wirtschaftstheorie (in der Folge auch nach den aus diesen stammenden Maastricht- Kriterien), einiger konservativer Wirtschaftstheorien gar nicht aussehen dürfen, ist mir nun endlos zu wiederholen zu lang. Wer das aus vorangegangenen HAMs noch immer nicht verstanden hätte oder vielmehr sich zu verstehen sträubt (wenn man da die Ablehnung so betrachtet, die da an Leseremails hereinströmt) hat halt ein Problem mit echter Volkswirtschaftlehre und diese ist ausnahmslos die dynamische.

Wenn das dann ein Problem bei der Vermögensentwicklung darstellt, Pech.

Einsparritis hat die Binnenkaufkraft der EUR Zone ruiniert, von Schröder dem Agenda 2010- Irrtum bis zum Einspareinpeitscher bei Deutschen, Griechen und Zyprioten und anderen Schäuble und viele auch Nichtddeutsche Gleichdenker mehr; KEINER hat eine Antwort auf die NACHPRÜFBARE LIQUIDITÄTSSTROMREALITÄT, die u.a. das mit etwa 230% vom BIP extrem verschuldete Japan eine Safe Haven Währung haben lässt, die knallhart ist, weil Japan NULL volkswirtschaftlich relevante Schulden hat ähnlich wie die USA NULL volkswirtschaftlich relevante Schulden haben, die EUR Staaten aber, wenn auch wenig, eben doch welche.

Und volkswirtschaftlich relevante Staatsschulden sind eben nur:
  • Schulden nach ausländischem Recht; und
  • Schulden in ausländischer Währung.

Staatsschulden nach inländischem Recht und nur in inländischer Währung, voran wie bei Japan, aber auch in den USA haben auf Währungshärte überhaupt keinen Einfluß und ziehen keinerlei wechselkursrelevante Zahlungsströme nach sich.

Daher sind sie NULL Handikap und wenn dazu, weil nicht Einsparritis herrscht, die Konjuktursituation besser ist, dann steigen diese Währungen von in Fremdwährung UNVERSCHULDETEN Staaten eben logischerweise.

Und genau deshalb ist das nicht Venezuela, denn das war ja in Fremdwährung verschuldet, abschließend und erschöpfend nun erklärt.

Der Vorstand der Daimler AG ist daher ÜBERHAUPT NICHT verantwortlich für einen Einbruch im Gewinnwachstum von 30%, das sind die Falschtheoretiker, die Daimler im Gegensatz zu US- Unternehmen, einen florierenden Inlandsmarkt versagen und wenn dann eben mit dem Exportmodell schluß ist, zählt dieser. So binär ist das.

Deutsche und andere Europäische Manager gehören hier ausdrücklich in Schutz genommden, wie auch ihre tüchtigen Mitabeiter. In ihren Heimatmärten herrscht eine FALSCHE ökonomische Theorie, nichts weiter. Und diese Theorie ist nicht bloß fundamental richtig, aber liquiditätsstromtechnisch falsch, sie ist auch fundamental falsch. Wenn ich meinem Sohn und der meiner Tochter und diese meiner Frau Millionen schulde, bleibt die Familie NULL verschuldet, so einfach ist das.

Zubilligen muß man den Theoretikern des Monetarismus, der Neokonservativen Wirtschaftstheorie (in der Folge auch nach den aus diesen stammenden Maastricht- Kriterien), einiger konservativer Wirtschaftstheorien nur eines: Gäbe es einen „Globo“, hätten sie ein Bißchen Recht. Es gibt aber etliche Währungen und deshalb haben sie nicht Recht. Die echte Inflation bricht aber dennoch in den von den Theoretikern des Monetarismus, der Neokonservativen Wirtschaftstheorie (in der Folge auch nach den aus diesen stammenden Maastricht- Kriterien), einiger konservativer Wirtschaftstheorien, voran in der EUR Zone aber auch nicht aus, woran liegt das denn bei doch so stark sinkendem Wechselkurs?

Es liegt daran, dass der USD und der JPY eigentlich wie Assets sind, sie bilden daher eindeutig nicht die Preisnulllinie des Planeten, das tut der von den Theoretikern des Monetarismus, der Neokonservativen Wirtschaftstheorie (in der Folge auch nach den aus diesen stammenden Maastricht- Kriterien), einiger konservativer Wirtschaftstheorien verfasste EUR besser.

Nur, wozu soll man eine Preisnulllinie denn gebrauchen? Wozu starre Linien in einer herrlich relativistischen, dynamischen, exponentiellen Welt, wo Carl Menger nur subjektive Grenznutzen erkannte und dabei nichts vergaß? Oder der linkere John Maynard Keynes die Zinshöhe als Asymptote der Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals erkannte und dabei auch nichts vergaß?

Top Portfolioergebnis diese Woche! Theorie bringt Erfolg! (wenn sie stimmt)


© Mag. Christian Vartian
www.vartian-hardassetmacro.com



Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.


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