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Nur EZB könne Italiens Gold verwenden

26.02.2019  |  Redaktion
Der italienische Wirtschaftsminister Giovanni Tria meinte am Montag, dass niemand in der Lage sei die Goldreserven für Finanzoperationen zu verwenden außer der Europäischen Zentralbank (EZB), berichtet Investing.com. Claudio Borghi, Wirtschaftssprecher der Regierungspartei, hatte zuvor einen Gesetzesvorschlag vorgebracht, in dem das Gold als Eigentum des Staates deklariert werden sollte anstatt das der italienischen Zentralbank.

Borghi hatte verneint, dass dies auf den geplanten Verkauf eines Teil des Goldes hindeute, um die finanziellen Schwierigkeiten des Staates zu lösen. Tria, der kein Mitglied der Regierungspartei oder dessen Koalitionspartner ist, distanzierte sich von diesem Gesetzesvorschlag. "Niemand außer der EZB kann die Goldreserven für geldpolitische Manöver benutzen", erklärte er in einem TV-Interview.

"Kein Staat kann seinen Einfluss spielen lassen oder Instruktionen geben, da die italienische Zentralbank unabhängig ist. Ebenso wenig kann die Zentralbank Italiens der italienischen Regierung das Gold übergeben; denn das wäre staatliche Beihilfe und würde somit gegen EU-Recht verstoßen", fügte Tria hinzu.


© Redaktion GoldSeiten.de



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