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Panik bei der EZB - letztes Pulver verschossen

11.03.2019  |  Markus Blaschzok
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Aufgrund des schwachen Euros steigt der Goldpreis in Euro seit fünf Jahren bereits immer weiter an


Entgegen der FED, hat die EZB ihr Pulver nun größtenteils verschossen. Sie muss bei einer Rezession gleich zu den großen Geschützen greifen und wieder Geld drucken, um Zombiestaaten, Zombiebanken, Zombieunternehmen und den Zombieeuro mit dem Geld der Steuerzahler zu retten. Die EZB wird die Zinsen weiter niedrig halten und zusätzlich wieder Schulden aufkaufen müssen, damit die Schäden der unverantwortlichen Fiskalpolitiken sowie fehlender Steuerreformen in den einzelnen Euroländern nicht zutage treten und die Eurozone zerstören.

Europa ist dabei in ein zentralistisch gemeinwirtschaftlich geprägtes Siechtum ohne Fortschritt und sukzessiven ökonomischen Niedergang abzugleiten, in dem es zum Rest der Welt nicht mehr wettbewerbsfähig sein kann. Der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands sank bereits und für die Jahre 2019 und 2020 rechnet die Bundesregierung mit einem weiteren Rückgang des Überschusses auf 7,3 beziehungsweise 6,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, heißt es in einem Papier des Wirtschaftsministeriums. Hier zeichnet sich die abnehmende Wettbewerbsfähigkeit bereits ab.

Wie sich diese lockere Geldpolitik der EZB auf den Goldpreis auswirken wird, sehen wir exemplarisch aktuell in Argentinien und Brasilien. Der Goldpreis in argentinischen Peso hatte in dieser Woche ein neues Allzeithoch bei fast 55.000 Peso erreicht. Seit Anfang 2013 ist der Goldpreis dort um fast 700% angestiegen und hat somit die Vermögen all jener gesichert, die Staat und Zentralbank misstraut haben. Wer dort hingegen auf die staatliche Altersvorsorge gebaut hatte, dürfte sich aktuell vor dem Scherbenhaufen seiner lebenslangen Ersparnisse befinden.

In brasilianischen Real ist die Inflation noch nicht so hoch wie in Argentinien, doch auch dort stieg der Goldpreis um 45% seit Anfang 2013 an. Gold schützt Vermögen vor der Inflationssteuer, die immer eine Politik des Staates zur Finanzierung unverantwortlicher Fiskalpolitik ist und keinesfalls ein Naturphänomen oder eine Eigenart der Marktwirtschaft. Angesicht der nun frühen Intervention der EZB, sollte man sich jetzt ernsthafte Gedanken über den Kaufkrafterhalt der eigenen Ersparnisse machen und sein Vermögen gegen eine Abwertung des Euros sichern. Die ist mit einem Investment in Gold langfristig möglich, wie Argentinien und Brasilien eindrucksvoll beweisen.

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Gold in argentinischen Peso erreichte ein neues Allzeithoch


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Der Goldpreis in brasilianischen Real ist kurz davor nach oben auszubrechen



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