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Gold gestern schwach

15.03.2019  |  Hannes Huster
Gold zeigte sich gestern schwach. Die Marke von 1.310 USD im Spot-Markt wurde kurz angelaufen und dann ging es plötzlich mit einem stärkeren US-Dollar nach unten. Heute Morgen versucht sich Gold wieder nach oben zu arbeiten:

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Auffällig stark zeigen sich in den vergangenen Wochen die TIPS, die die Inflationserwartungen des Marktes darstellen. Oben im Chart sehen Sie die inflationsgekoppelten Anleihen, die sich seit Anfang November deutlich nach oben entwickelt haben.

Zuletzt sehen wir auch erste Abkopplungsversuche von Gold zum Japanischen Yen (zweiter Chart von unten). Der Yen schwächelt, Gold stemmt sich dagegen.

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Noch vor einigen Monaten war der Markt sich vollkommen einig, dass die Renditen in den USA nur nach oben gehen können. Ich habe dies immer wieder bezweifelt, da die FED die einzige große Notenbank weltweit war, die die Zügel anzog, während in Europa, Japan und China die Geldschleusen offen geblieben sind.

Blicken wir nun auf die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen, dann sehen wir einen deutlichen Einbruch der Renditen von 3,25% auf 2,63%:

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Abschließend noch ein Blick auf die GDX-GLD-Ratio. Steigt dieses Verhältnis, sind die Goldaktien stärker als Gold selbst und umgekehrt. Im Wochenchart haben wir seit Ende Oktober ein Kaufsignal im MACD:

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Im Monatschart, der längerfristige Bewegungen zeigt, haben wir seit Ende Januar ein Kaufsignal:

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© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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